Steiermark: Erstes Tischtennisturnier der rumänisch-orthodoxen Gemeinden

Teilnehmer des ersten rumänisch-orthodoxen Tischtennisturniers in der Steiermark versammelten sich zur Siegerehrung in Graz. Foto: Veranstalter

Teilnehmer des ersten rumänisch-orthodoxen Tischtennisturniers in der Steiermark versammelten sich zur Siegerehrung in Graz. Foto: Veranstalter

Mit einem Tischtennisturnier hat die rumänisch-orthodoxe Erzdiözese Steiermark in Österreich erstmals eine außerliturgische Großveranstaltung organisiert. Rund 60 Teilnehmer aus mehreren Pfarreien kamen in Graz zusammen, um sportlichen Wettkampf und Gemeinschaft zu verbinden, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.

Auf Initiative von Priester Ioan Cristian Greucean fand am 13. Juni 2026 die erste Tischtennismeisterschaft der Gemeinden in der Steiermark statt. Gastgeber war die Pfarrei „St. Apostel Andreas“ in Graz, unterstützt von Klerus und Gemeindemitgliedern.

Austragungsort war eine Wettkampfhalle im ASKÖ-Stadionkomplex, wo Teilnehmer aus sechs Pfarreien – darunter Graz, Knittelfeld, Gleisdorf, Bruck an der Mur und Voitsberg – gegeneinander antraten. Besonders auffällig war der hohe Anteil junger Teilnehmer: Fast die Hälfte war unter 18 Jahre alt.

Der Wettbewerb wurde in drei Altersklassen ausgetragen und begann mit Gruppenphasen, gefolgt von K.-o.-Runden. Neben Pokalen, Medaillen und Urkunden erhielten Kinder und Jugendliche zusätzliche Preise sowie religiöse Geschenke wie Kreuze und Ikonen.

Nach Angaben der Organisatoren stand neben dem sportlichen Ehrgeiz vor allem die Stärkung der Gemeinschaft im Vordergrund. Die Teilnehmer äußerten den Wunsch nach einer Fortsetzung des Turniers. Als nächste gemeinsame Aktivität ist bereits ein Schachturnier im Herbst geplant.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Bulgarien ein Pilgerweg zu den Reliquien Johannes des Täufers eröffnet wurde.

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