Tatverdächtiger nach Kirchenbrand in Leimen festgenommen
Im Rohbau der Kirche war Baumaterial entzündet worden. Foto: Gemeinde
Nach einem Brand im Rohbau der syrisch-orthodoxen Kirche in Leimen hat die Polizei wenige Tage später einen 26-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Er steht im Verdacht, das Feuer gelegt zu haben, und soll sich nun wegen schwerer Brandstiftung verantworten, wie die Rhein-Neckar-Zeitung am 11. Juni 2026 berichtete. Hinweise auf ein politisches oder religiöses Motiv liegen bislang nicht vor.
Das Feuer war in der Nacht zum 6. Juni 2026 im Innenraum des im Bau befindlichen Gotteshauses ausgebrochen. Dort brannten Holzreste, wodurch sich eine mehrere Meter hohe Flammenwand bildete. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand, und auch der Schaden am Gebäude blieb begrenzt.
In einer öffentlichen Erklärung auf ihrer Facebook-Seite bedankte sich die aramäische Kirchengemeinde St. Maria bei Polizei, Feuerwehr und Stadtverwaltung für deren schnellen Einsatz, die erfolgreiche Ermittlungsarbeit und die breite Solidarität. Die Unterstützung habe der Gemeinde in der schwierigen Situation Kraft und Zuversicht gegeben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg über die Berufung der ersten Jünger und geistliche Voraussetzungen des Glaubens predigte.
Lesen Sie auch
Die Kirche gedenkt des Großmärtyrers Panteleimon
Der heilige Arzt, der in Nikomedia unentgeltlich Kranke behandelte und unter Kaiser Maximian enthauptet wurde, wird am 9. August als himmlischer Patron der Ärzte und Heiler verehrt.
Christin in Kanada wurde gegen ihren Willen euthanasiert
Die 83-Jährige hatte die Sterbehilfe aus Glaubensgründen verweigert, widerrief am Vortag weinend ihre Zustimmung und gab vor dem Eingriff kein mündliches Einverständnis.
Christen in Sednaya sagten Kirchenfeste aus Protest gegen Repressionen ab
Pfarreiräte kritisieren Verhaftungen, Entführungen und Schikanen gegen die christliche Bevölkerung in der syrischen Stadt
Vortrag würdigte geistliches Erbe des heiligen Dumitru Stăniloae
Monialin Lioba Drăgoi stellte bei der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau Leben, Werk und zentrale Lehren des 2025 heiliggesprochenen rumänischen Theologen vor
Rumänisch-orthodoxe Gläubige feierten Verklärung Christi auf der Zugspitze
Pfarrer aus Garmisch-Partenkirchen und Augsburg zelebrierten die Heilige Liturgie in der Kapelle Mariä Heimsuchung in Deutschlands höchstgelegenem Gotteshaus
Patriarch Daniil nahm an der Pilgerwanderung „Der Wundertäter von Rila“ teil
Bulgarisches Kirchenoberhaupt begleitete die Wallfahrt zu den Sieben Rila-Seen und rief die Gläubigen auf, dem Vermächtnis des heiligen Johannes von Rila in Einheit und Glauben zu folgen