Erster orthodoxer Jugend-Chorkongress in Berlin veranstaltet

Orthodoxer Kinder- und Jugendchor. Foto: Gemeinde des heiligen Großfürsten Wladimir

Vom 4. bis zum 7. Juni fand in Berlin mit dem Segen von Erzbischof Tichon von Rusa der orthodoxe Jugend-Chorkongress statt. Die Veranstaltung brachte junge Sänger und Kirchenmusiker aus verschiedenen Gemeinden zusammen und widmete sich der Ausbildung sowie dem gemeinsamen orthodoxen Kirchengesang. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Gemeinde des heiligen Großfürsten Wladimir in Berlin-Marzahn. Darüber berichtete die Gemeinde auf Instagram.

Im Mittelpunkt des Kongresses standen gemeinsamer Kirchengesang, Workshops, Vorträge und der Austausch zwischen orthodoxen Jugendlichen. Die Teilnehmer beschäftigten sich mit den Grundlagen des orthodoxen Chorgesangs, nahmen an gemeinsamen Proben teil und bereiteten sich auf die Feier der Bischöflichen Göttlichen Liturgie vor. Ein besonderer Höhepunkt war die gemeinsame Liturgie in der Christi-Auferstehungs-Kathedrale, bei der der Projektchor erstmals gemeinsam sang.

Zum Rahmenprogramm gehörten außerdem Besuche verschiedener orthodoxer Gemeinden in Berlin und Umgebung. Am 6. Juni machten die Teilnehmer im Rahmen einer Exkursion auch Station in der Kirche der heiligen Konstantin und Helena in Berlin-Tegel, wo sie eine Führung erhielten und geistliche Gesänge vortrugen. Die Organisatoren hoben insbesondere die neu entstandenen Freundschaften sowie die Bedeutung des Kongresses für die Vernetzung orthodoxer Jugendlicher in Deutschland hervor und äußerten die Hoffnung, die Initiative in den kommenden Jahren fortsetzen zu können.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Vertreter von Metropolit Tychikos Vorwürfe gegen Erzbischof Georgios von Zypern erhoben hatten.

Lesen Sie auch

Patriarch Daniil betonte Verantwortung für Familien und Kinder

Predigt zur Bischofsvesper stellte Glauben als Grundlage für familiären Zusammenhalt heraus – anschließend „Prozession für die Familie“

Patriarch Porfirije: „Der Glaube übersteigt jede Logik dieser Welt“

Serbisches Kirchenoberhaupt betonte geistliche Dimension angesichts der großen Versammlung von Gläubigen in Belgrad

Ehemaliger Berater des Präsidentenbüros wirft der Ukraine Heuchelei im Umgang mit der Kiewer Lawra vor

Arestowytsch kritisierte, dass die Lawra noch vor Kurzem von denselben Kreisen entweiht und verspottet worden sei, die heute um sie trauerten.

In der Rumänischen Kirche wurde der Angriff auf die Lawra als Verlust für das gesamte Christentum bezeichnet

Das Rumänische Patriarchat rief zum Gebet für ein Ende der Gewalt und für die Wiederherstellung des Friedens auf.

Bischof Sofian predigte in Aschaffenburg über Berufung zur Heiligkeit

Rumänisch-orthodoxer Geistlicher betonte Askese als nachhaltigen Lebensweg

Nach Angriff der Russischen Föderation brannte die Mariä-Entschlafens-Kathedrale der Kiewer Höhlenlavra

Durch den Brand wurde das Dach eines der wichtigsten orthodoxen Heiligtümer der Ukraine beschädigt.