Erzbischof Tichon predigte über das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit

Erzbischof Tichon während der Liturgie am Tag des Heiligen Geistes in Berlin-Karlshorst. Foto: Diözese

Am 1. Juni 2026 zelebrierte Erzbischof Tichon von Rusa die Göttliche Liturgie in der Kirche des heiligen Sergius von Radonesch in Berlin-Karlshorst und richtete eine Predigt über die Bedeutung der Heiligen Dreifaltigkeit und das Wirken des Heiligen Geistes an die Gläubigen. Darüber berichtete die Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche auf ihrer Webseite.

Am Tag des Heiligen Geistes stand ein bischöflicher Gottesdienst in der Berliner Bischofsresidenz im Zeichen des trinitarischen Glaubens. Im Rahmen der Liturgie wurden auch Gebete für den Frieden dargebracht.

In seiner Predigt stellte Erzbischof Tichon die Heilige Dreifaltigkeit – Vater, Sohn und Heiliger Geist – in den Mittelpunkt. Der Heilige Geist, so der Hierarch, gehe vom Vater aus und werde durch den Sohn in die Welt gesandt. In der Herabkunft auf die Apostel offenbare sich die lebendige Gegenwart Gottes, die den Menschen erleuchtet und zur Erkenntnis der göttlichen Wahrheit führt.

Zugleich betonte der Diözesanadministrator die fortdauernde Wirkung des Heiligen Geistes in der Kirche. Dieser wirke in den Sakramenten, stärke die Gläubigen und leite die Kirche durch die Geschichte. Die Gemeinschaft der Kirche sei ohne das Wirken des Geistes nicht denkbar.

Abschließend rief der Geistliche dazu auf, das eigene Leben konsequent am Glauben an die Dreifaltigkeit auszurichten. Durch Gebet, Buße, das Studium der Heiligen Schrift und Werke der Liebe könne der Mensch die Gnade des Heiligen Geistes bewahren und erneuern.

Die UOJ berichtete zuvor, dass das Oberhaupt der Bessarabienschen Metropolie der Rumänischen Kirche zurücktritt.

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