Stuttgart: Festliche Liturgie zu Ehren von Großfürstin Katharina Pawlowna
Bischof Hiob bei der Göttlichen Liturgie zu Ehren von Großfürstin Katharina Pawlowna in der Grabkapelle auf dem Rotenberg in Stuttgart. Foto: ROKA
In Stuttgart, auf dem Württemberg-Hügel, in der ältesten noch erhaltenen russisch-orthodoxen Kirche Deutschlands, zelebrierte Bischof Hiob der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) am Montag (25. Mai 2026) die Göttliche Liturgie. Dieses festliche Ereignis wird jedes Jahr am katholischen Pfingstmontag zu Ehren und zum Gedenken an die russische Großfürstin und Königin von Württemberg, Katharina Pawlowna, begangen. Dies berichtete die ROKA auf ihrem Telegram-Kanal.
Einschließlich Bischof Hiob wurde die Liturgie von insgesamt 16 Geistlichen gefeiert. Unter den Betenden befanden sich sowohl orthodoxe Christen aus der ganzen Region als auch Gäste aus der örtlichen Bevölkerung.
Die Grabkapelle „auf dem Rotenberg“ wurde im Jahr 1824 erbaut und ist die Grabstätte Katharina Pawlownas, ihres Ehemanns, des württembergischen Königs Wilhelm, sowie ihrer gemeinsamen Tochter. Nach der Liturgie wurde an den Gräbern eine Panichida (Totengedenken) gehalten.
Katharina Pawlowna, Tochter des Zaren Paul I., heiratete Wilhelm von Württemberg im Jahr 1816 und wurde in der kurzen Zeit ihres Lebens in Stuttgart zu einer bedeutenden Förderin des Wohls der örtlichen Bevölkerung – sie errichtete Schulen, Krankenhäuser und weitere soziale Einrichtungen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Behörden in Tschechien Metropolit Hilarion festnahmen.
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