Gemeinde in Ingolstadt feierte Patronatsfest zu Ehren des heiligen Nikolaus
Priester Ilija und Priester Alexej Lemmer. Foto: Gemeinde Ingolstadt
Am 21. und 22. Mai hat die russisch-orthodoxe Gemeinde in Ingolstadt (ROKA) ihr sommerliches Patronatsfest zu Ehren der Übertragung der Reliquien des heiligen Nikolaus von Myra gefeiert. Das Fest erinnert an die Überführung der Reliquien des Heiligen von Myra nach Bari im Jahr 1087 und gehört zu den bedeutenden Gedenktagen der orthodoxen Kirche. Die Nachricht wurde auf Instagram veröffentlicht.
Der heilige Nikolaus von Myra zählt zu den meistverehrten Heiligen des Christentums. Er lebte im 4. Jahrhundert in Kleinasien und war als Bischof von Myra bekannt. In der kirchlichen Tradition gilt er als Helfer der Armen, Beschützer der Reisenden und Fürsprecher der Menschen in Not. Zahlreiche Legenden berichten von seiner Barmherzigkeit, seinen Wundertaten und seiner Hilfe für Bedürftige, weshalb ihm bis heute viele Kirchen gewidmet sind. An der festlichen Vigil und der göttlichen Liturgie nahmen neben Gemeindevorsteher Priester Ilja auch der Gastpriester Alexej Lemmer teil. Nach Angaben der Gemeinde war dessen Jugend eng mit der Pfarrei verbunden, während seine geistliche Ausbildung im orthodoxen Priesterseminar in Jordanville stattfand.
Im Anschluss an die Gottesdienste setzte sich das Patronatsfest mit einer gemeinsamen Mahlzeit und einem längeren Beisammensein der Gläubigen fort. Die Gemeinde dankte dabei besonders der Schwesternschaft sowie den Helfern, die die Feierlichkeiten vorbereitet hatten.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das Erzbistum Paderborn einen Seelsorger nach einigen Aussagen freistellte.
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