Pastoralkonferenz der Russischen Orthodoxen Kirche in Berlin
Die Pfarrkirche der heiligen Konstantin und Helena in Berlin-Tegel war Tagungsort der Pastoralkonferenz des Ostdekanats. Foto: Diözese
In der Pfarrkirche der heiligen apostelgleichen Konstantin und Helena in Berlin-Tegel hat am 14. Mai 2026 eine Pastoralkonferenz der Geistlichen des Ostdekanats der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche stattgefunden. An der Versammlung nahmen Kleriker aus zahlreichen ostdeutschen Städten teil, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.
Den Auftakt bildete ein Gebetsgottesdienst, den Erzpriester Sergii Silaganov zelebrierte. Im Anschluss begrüßte der Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland, Erzbischof Tichon von Rusa, die angereisten Geistlichen aus Dresden, Leipzig, Potsdam, Rostock, Frankfurt (Oder), Halle, Berlin und Weimar.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen mehrere Fachvorträge: Priester Evgeny Murzin sprach über Fragen der Beichte vor der Kommunion, insbesondere zu Häufigkeit, Vorbereitung und besonderen Einzelfällen. Priester Maxim Judakov widmete sich der Herausforderung, religiöse Inhalte zeitgemäß zu vermitteln, und thematisierte die Krise der kirchlichen Sprache. Pfarrer Oleg Beltek beleuchtete die Situation der Kirche in der Diaspora zwischen Identitätsbewahrung und missionarischem Auftrag.
An die Vorträge schloss sich eine Diskussion an, in der die Teilnehmer weitere Aspekte des Gemeindelebens erörterten.
Das Ostdekanat der Diözese umfasst derzeit 22 Pfarreien und Gemeinden; zum Klerus zählen 29 Geistliche, darunter 20 Priester und 9 Diakone.
Die UOJ berichtete zuvor, dass serbische Bischöfe die Verfolgung der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche anprangerten.
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