Serbische Bischöfe prangerten Verfolgung der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche an
Der Bischofsrat der Serbisch-Orthodoxen Kirche tagt vom 13. bis 19. Mai 2026 in Belgrad unter dem Vorsitz von Patriarch Porfirije in der Kirche des Heiligen Sava. Foto: Patriarchat
Der Heilige Bischofsrat der Serbisch-Orthodoxen Kirche hat sich bei seiner Sitzung vom 13. bis 19. Mai 2026 in Belgrad auch mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf das kirchliche Leben befasst. Unter dem Vorsitz von Patriarch Porfirije wurde insbesondere die Lage der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche (UOK) diskutiert, wie das Patriarchat auf seiner Webseite mitteilte.
Im Mittelpunkt der Betrachtungen zur weltpolitischen Lage steht das anhaltende Leiden der kanonischen Kirche in der Ukraine. Die Bischöfe befürworten Maßnahmen der aktuellen staatlichen Führung in Kiew, darunter die Beschlagnahme von Kirchen, Klöstern und anderem kirchlichen Eigentum sowie die Verfolgung von Hierarchen, Priestern und Mönchen der UOK. Dabei werde den Betroffenen nach der Auffassung des Konzils grundlegende, international garantierte Religions- und Menschenrechte vorenthalten.
Der Bischofsrat betonte, dass es sich bei der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche um die „einzige kanonische Kirche“ im Land handle. Vor diesem Hintergrund erhob das Konzil erneut seine Stimme zur Verteidigung der betroffenen Gläubigen und rief internationale Institutionen dazu auf, die Situation nicht zu ignorieren.
Die serbischen Hierarchen mit Patriarch Porfirije an der Spitze ordneten die Entwicklungen in einem größeren Zusammenhang globaler Krisen und Konflikte ein und unterstrichen die geistliche Verantwortung der Kirche, auf Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen und für verfolgte Glaubensgemeinschaften einzutreten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Belgrad eine Ausstellung über den heiligen Sava eröffnet wurde.
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