Zweisprachige Broschüre über den Heiligen Arsenie von Prislop erschienen
Der Heilige Arsenie von Prislop gilt als eine der prägendsten Gestalten der rumänisch-orthodoxen Spiritualität. Foto: Metropolie
Mit einer zweisprachigen Broschüre zu Leben und Akathistos des Heiligen Arsenie Boca setzen zwei Münchner Geistliche ein Zeichen für die Vermittlung rumänisch-orthodoxer Spiritualität im deutschsprachigen Raum. Darüber berichtete die rumänisch-orthodoxe Metropolie am 12. Mai 2026 auf ihrer Webseite.
Die 2026 im Epifania Verlag erschienene Broschüre „Das Leben und Akathistos des Heiligen Bekenners Arsenie (Boca) von Prislop“ versteht sich als katechetisches und liturgisches Werk für die rumänisch-orthodoxe Diaspora. Herausgegeben und übersetzt von Priester Alexandru Nan und Priester Julian Dettling, verbindet die kompakte Publikation Hagiographie, Gebetstext und bibliografische Hinweise in deutscher und rumänischer Sprache.
Die Veröffentlichung folgt auf die offizielle Heiligsprechung von Arsenius von Prislop und reagiert auf ein wachsendes pastorales Bedürfnis innerhalb der rumänisch-orthodoxen Gemeinden: In vielen Diaspora-Gemeinde schwindet die Sprachkompetenz jüngerer Generationen. Die zweisprachige Konzeption soll dort Brücken schlagen und steht im Einklang mit den Initiativen der rumänisch-orthodoxen Metropolie für Deutschland sowie Mittel- und Nordeuropa.
Inhaltlich bietet die Broschüre eine kompakte Einführung in Leben und Wirken des Heiligen, der als geistlicher Vater, Beichtvater während der kommunistischen Zeit und Förderer der Philokalie verehrt wird. Die Darstellung bleibt sachlich und strukturiert, während die Übersetzung den liturgischen Charakter wahrt und zugleich gut zugänglich ist.
Die Publikation reiht sich in eine bestehende Serie zweisprachiger Werke ein und gilt als weiterer Schritt, rumänisch-orthodoxe Spiritualität auch einem deutschsprachigen Publikum näherzubringen. Damit leistet sie einen Beitrag zur Festigung religiöser Identität in der Diaspora und zur Öffnung orthodoxer Traditionen über kulturelle Grenzen hinweg.
Die UOJ berichtete zuvor dass US-Vizepräsident Vance das Christentum als Grundlage des amerikanischen Staatswesens bezeichnete.
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