Orthodoxer Jugendgesangskongress soll junge Chorsänger ausbilden und vernetzen
Der Veranstaltungsort: die St.-Wladimir-Kirche in Marzahn. Foto: Meine Kirchenzeitung
Mit dem Segen von Erzbischof Tichon von Ruza findet vom 4. bis 7. Juni in der Gemeinde des heiligen Fürsten Wladimir in Berlin ein orthodoxer Jugendgesangskongress statt. Ziel der Veranstaltung ist es, junge Menschen an den kirchlichen Chorgesang heranzuführen und neue Sänger für orthodoxe Gemeinden auszubilden. Organisiert und angekündigt wurde das Treffen von der Russischen Orthodoxen Kirche.
Das Programm umfasst gemeinsame Chorproben, Vorträge, Workshops zu Stimmbildung, Artikulation und Chorleitung sowie Gespräche über die geistliche Bedeutung des Kirchengesangs. Geleitet werden die Einheiten unter anderem von Matvey Kobro, Tatyana Markert, Andrey Rostov und Hilarion Reznichenko. Ein Schwerpunkt des Kongresses liegt auf dem gemeinsamen Erlernen liturgischer Gesänge, die später auch in den Heimatgemeinden der Teilnehmer gesungen werden sollen.
Neben dem musikalischen Teil soll der Kongress auch den Austausch zwischen orthodoxen Jugendlichen aus verschiedenen Gemeinden fördern. Geplant sind gemeinsame Mahlzeiten, ein Busausflug zu Berliner Kirchen sowie ein Jugendball am Samstagabend.
Den Abschluss bildet eine bischöfliche göttliche Liturgie in der Auferstehungskathedrale in Berlin. Die Veranstalter erklärten, dass der Kongress nicht nur musikalische Fähigkeiten vermitteln, sondern auch das Gefühl kirchlicher Gemeinschaft stärken solle.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die ROJ Deutschland die Ziele und die Arbeit der orthodoxen Jugendorganisation erläutert hatte.
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