Ausstellung über den heiligen Sava in Belgrad eröffnet
Das Bild zeigt den Patriarchen der Serbisch-Orthodoxen Kirche, Porfirije Perić. Foto: Orthodox Times
Am 14. Mai wurde in der Galerie der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Belgrad die Ausstellung „Heiliger Sava“ eröffnet. Sie ist dem 850. Geburtstag von Rastko Nemanjić, des heiligen Sava, Gründers und ersten Erzbischofs der autokephalen Serbischen Kirche, gewidmet. Gezeigt werden seltene Handschriften, Ikonen, Archivmaterialien, Kirchenschätze und multimediale Exponate zum Leben, Wirken und Nachwirken des serbischen Heiligen, wie Orthodox Times berichtete.
Die Ausstellung wurde von Patriarch Porfirije von Serbien eröffnet. Er bezeichnete sie als einen Zugang zu acht Jahrhunderten serbischer geistlicher, kultureller und historischer Erinnerung. Das Erbe des heiligen Sava gründe nicht auf Gewalt, sondern auf Wahrheit, Gerechtigkeit, Bildung und geistlicher Verantwortung, sagte der Patriarch.
Auch der serbische Kulturminister Nikola Selaković und die griechische Kulturministerin Lina Mendoni nahmen an der Eröffnung teil. Veranstaltet wird die Ausstellung gemeinsam vom Museum der Serbischen Orthodoxen Kirche und der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste mit Beiträgen zahlreicher Klöster, Museen, Bibliotheken und weiterer Einrichtungen aus Serbien und Griechenland. Für Besucher ist die Ausstellung vom 15. Mai bis zum 19. Juli geöffnet.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Patriarch Johannes X. zur Wahl zum neuen Patriarchen Georgiens Schio III. gratulierte.
Lesen Sie auch
Erzbischof Tichon: „Die Verwandlung beginnt im Gebet“
Zum Fest der Verklärung des Herrn zelebrierte der Hierarch der Russischen Orthodoxen Kirche die Liturgie in der Auferstehungskathedrale in Berlin.
Reliquien des heiligen Dmitri Donskoi im Moskauer Kreml entdeckt
Restauratoren fanden in der Erzengel-Kathedrale die Gebeine des mittelalterlichen Großfürsten, der als Heiliger der Russisch-Orthodoxen Kirche verehrt wird.
Das Jerusalemer Patriarchat feierte die Liturgie auf dem Berg Tabor
Patriarch Theophilos III. leitete am Fest der Verklärung des Herrn den Gottesdienst am Ort des biblischen Geschehens in Galiläa.
Kloster Hilandar auf dem Athos feierte die Verklärung des Herrn
Im serbisch-orthodoxen Kloster wurden bei der Vigil die ersten Trauben des Jahres aus den klostereigenen Weinbergen gesegnet.
Lebenszeichen von römisch-katholischem Bischof in Nicaragua aufgetaucht
Nach Wochen der Ungewissheit ist der emeritierte römisch-katholische Bischof Abelardo Mata in einem Video zu sehen – Kritiker sprechen von einer Inszenierung.
Erzpriester Slobodan Tijanić zur Verklärung: „Verwandlung ist kein Effekt“
Der Geistliche predigte in der Auferstehungskirche der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Frankfurt über das Licht Christi und die tägliche geistliche Verwandlung.