Patriarch Porfirije: „Mit Gott ist alles möglich – für diejenigen, die glauben“
Patriarch Porfirije beim Einzug in die Kirche zum Fest des heiligen Basilius von Ostrog. Foto: Patriarchat
Beim Gottesdienst im Belgrader Stadtteil Banjica hob der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije am Dienstag, dem 12. Mai 2026, die verwandelnde Kraft des Glaubens hervor und verwies auf das Vorbild des heiligen Basilius von Ostrog. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Am Fest des heiligen Basilius von Ostrog hat der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije in einer Predigt die Gläubigen dazu aufgerufen, sich in schwierigen Zeiten bewusst Christus zuzuwenden. Wer den Blick von Versuchungen abwendet und auf Gott richtet, erkennt, dass viele Sorgen an Gewicht verlieren und als überwindbar erscheinen. Aus Prüfungen gingen Gläubige gestärkt, gelassener und demütiger hervor.
Der Patriarch stellte den heiligen Basilius von Ostrog als herausragendes Beispiel eines tief verwurzelten Glaubens vor. Dieser habe Christus nicht nur äußerlich, sondern innerlich gesucht, um so die Kraft zu finden, asketisch zu leben, als auch äußere Bedrängnissen standzuhalten. Alles in seinem Leben habe er als Gabe Gottes und Gelegenheit zur Festigung seines Glaubens verstanden.
Zugleich betonte Patriarch Porfirije, dass der Glaube den Menschen bereits alles schenke, seine Verwirklichung jedoch im konkreten Leben liege. Im Zentrum muss eine tätige, praktische Liebe zum Mitmenschen stehen. Auch wenn dies angesichts menschlicher Unvollkommenheit schwierig sei, bleibe mit Gott alles möglich.
Abschließend rief der Hierarch dazu auf, im Vertrauen auf Gott zu leben und sich an der Auferstehungsfreude Christi zu orientieren. Der heilige Basilius von Ostrog bezeuge, dass ein solches Leben nicht nur möglich sei, sondern den Menschen in die Nähe Gottes führe.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Belgrad der Gedenktag der Verbrennung der Reliquien des heiligen Sava von Serbien gefeiert wurde.
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