Rumänische Erzdiözese beteiligte sich erfolgreich am Katechesewettbewerb
Katechetische Projekte fördern Kreativität und Glaubensbildung bei Kindern und Jugendlichen in den Gemeinden der Erzdiözese.
Die rumänisch-orthodoxe Erzdiözese von Deutschland, Österreich und Luxemburg hat sich am Nationalen Katechesewettbewerb 2026 des Rumänischen Patriarchats beteiligt. Die Gemeinde des Kirchenzentrums München erreichte dabei den ersten Platz. Ziel des Wettbewerbs ist es, die kirchliche Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche zu stärken und neue Impulse für die Gemeindearbeit zu setzen. Darüber berichtete die Diözese am 7. Mai 2026 auf ihrer Webseite.
Unter dem Jahresthema „Familie – Gottes Segen und Schule der demütigen und großzügigen Liebe“ entwickelten elf Pfarreien vielfältige katechetische Projekte. Acht Gemeinden aus Deutschland sowie drei aus Österreich organisierten unter anderem Sonntagskatechesen, Konferenzen, Videopräsentationen, Wallfahrten und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche.
Trotz organisatorischer Herausforderungen in der Diaspora, insbesondere aufgrund begrenzter Infrastruktur, beteiligten sich mehrere Gemeinden aktiv. Die Projekte führten zu einer spürbaren Belebung des Gemeindelebens, förderten Kreativität und Engagement und brachten neue Talente hervor.
Nach Bewertung durch eine diözesane Kommission belegte das Kirchenzentrum München den ersten Platz. Die Pfarreien Tübingen, Kassel und Mödling folgten auf den weiteren Plätzen. Vertreter des Münchner Teams werden die Erzdiözese bei der nationalen Preisverleihung am 20. und 21. Mai in Bukarest repräsentieren.
Metropolit Serafim und Bischof Sofian würdigten die Leistungen aller Teilnehmenden und gratulierten den Siegerteams. Die eingereichten Projekte hätten maßgeblich dazu beigetragen, Kinder und Jugendliche stärker an das kirchliche Leben heranzuführen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon das Patronatsfest im St.-Georgs-Kloster Götschendorf feierte.
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