Neues Video von Photisis TV beleuchtet den Leidensweg Christi

Stefan, Moderator des Videos auf dem Kanal Photisis TV, führt durch die Betrachtung des Leidenswegs Christi.

Der orthodoxe Medienkanal Photisis TV hat am 1. Mai 2026 auf seinem YouTube-Kanal ein neues Video veröffentlicht. Darin wird der Leidensweg Jesu Christi aus orthodoxer Sicht nachgezeichnet und als bewusster Akt göttlicher Liebe, Hingabe und Erlösung interpretiert.

Das Video führt die Zuschauer in erzählerischer Form nach Jerusalem und schildert die letzten Stunden Jesu – von seiner Verurteilung über das Schweigen vor den Mächtigen bis hin zur Kreuzigung auf Golgotha. Im Mittelpunkt steht dabei die Deutung des Geschehens nicht als zufällige Tragödie, sondern als Erfüllung alttestamentlicher Verheißungen und als bewusst gewählter Weg.

Besonders hervorgehoben wird das Schweigen Jesu vor seinen Anklägern, das im Video als Ausdruck einer freien Entscheidung verstanden wird. Auch die Misshandlungen durch die Soldaten sowie die Dornenkrönung werden als Teil eines paradoxen Königtums gedeutet, das nicht auf Macht, sondern auf Liebe gründet.

Die Kreuzigung selbst beschreibt das Video als zentralen Wendepunkt der Heilsgeschichte. Während das Geschehen äußerlich als Niederlage erscheine, erkenne die orthodoxe Theologie darin den „Thron der Herrlichkeit“, an dem Christus die Sünden der Welt auf sich nimmt und Vergebung gewährt. Zentrale Bibelworte wie „Vater, vergib ihnen“ unterstreichen diese Deutung.

Abschließend richtet sich der Blick auf die Auferstehungsperspektive: Der Tod am Kreuz markiere nicht das Ende, sondern den Beginn des Sieges über den Tod. In orthodoxer Sicht öffnet Christus damit den Weg zur „Theosis“, der Vergöttlichung des Menschen, und lädt jeden Gläubigen ein, diesem Weg zu folgen.



Die UOJ berichtete zuvor, dass in München ein Festgottesdienst zum 100. Geburtstag der ROKA-Diözese stattfand.

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