Metropolit Antonios betonte die Unabhängigkeit bei Patriarchenwahl
Metropolit Antonios von Vani und Baghdati. Foto: Civil Georgia
Im Vorfeld der Wahl eines neuen Katholikos-Patriarchen der Georgischen Orthodoxen Kirche hat Metropolit Antonios von Vani und Baghdati die Gläubigen zur Ruhe aufgerufen. In einer Stellungnahme erklärte er, dass es keine externe Einflussnahme auf den Wahlprozess geben werde und die Hierarchen eine solche strikt ablehnen würden. Darüber berichtete Orthodox Times.
Zugleich erläuterte der Metropolit den Ablauf der Wahl, die in zwei Phasen gegliedert ist. In der ersten Phase, die am 28. April während einer Sitzung des Heiligen Synods stattfindet, wählen die Hierarchen in geheimer Abstimmung drei Kandidaten für das Patriarchenamt. Dabei erfolgt die Stimmabgabe nach festgelegten Regeln, einschließlich der Auszählung und anschließenden Vernichtung der Stimmzettel.
In einer zweiten Phase wird aus den drei Kandidaten im Rahmen einer erweiterten Versammlung der neue Patriarch in Georgien bestimmt. Nach Angaben des Metropoliten liegt das Wahlrecht ausschließlich bei den Bischöfen, wodurch die Eigenständigkeit des kirchlichen Entscheidungsprozesses gewährleistet werden soll.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Frankfurt ein Benefizkonzert in der Auferstehungskirche angekündigt wurde.
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