Neuer Pfarrer für rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Kaiserslautern eingeführt
Feierliche Einführung von Priester Marius-Constantin Pavel in Kaiserslautern durch Metropolit Serafim.
In der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Kaiserslautern ist am Sonntag, dem 19. April 2026, ein neuer Pfarrer von Metropolit Serafim feierlich in sein Amt eingeführt worden. Priester Marius-Constantin Pavel wurde im Rahmen einer festlichen Liturgie geweiht und begrüßt. Die Zeremonie zog zahlreiche Gläubige an und war von einer Atmosphäre der Freude und geistlichen Verbundenheit geprägt, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.
In ihren Ansprachen hoben Gemeindemitglieder die Bedeutung der Weihe sowie die Anwesenheit des Bischofs hervor. Gerade für orthodoxe Christen in der Diaspora sei ein Priester weit mehr als ein Seelsorger: Er stifte geistlichen Halt, bewahre Traditionen und stärke die Verbindung zur religiösen Heimat.
Der neue Pfarrer wurde mit großer Offenheit empfangen. Die Gemeinde verband mit seinem Dienst Hoffnungen auf ein fruchtbares Wirken in Frieden, Liebe und Einheit. Zugleich wurde die gute Zusammenarbeit mit anderen christlichen Gemeinschaften sichtbar: Vertreter der katholischen Gemeinde, darunter Priester Harald Fleck, nahmen an der Feier teil. Auch Priester Ovidiu Păcurar von der US-Luftwaffenbasis Ramstein war anwesend.
Im Anschluss an den Gottesdienst kamen die Gläubigen zu einem gemeinsamen Mahl zusammen. Dieses bot Gelegenheit zum Austausch und unterstrich den Gemeinschaftsgeist der Gemeinde. Mit der Amtseinführung beginnt für die orthodoxe Gemeinde in Kaiserslautern ein neuer Abschnitt, der als hoffnungsvoller Neubeginn verstanden wird.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon von Rusa in Berlin das erste Totengedenken nach Ostern begangen hat.
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