Neue Veröffentlichung im Verlag Hagia Sophia: Ehe als geistlicher Weg im Fokus

Der neue Band rückt die Ehe in der orthodoxen Tradition als geistlichen Weg in den Mittelpunkt und versammelt zahlreiche Lebenszeugnisse verheirateter Heiliger.

Mit etwas Verspätung in der Produktion erscheint in Kürze eine weitere Neuveröffentlichung im orthodoxen Verlag Hagia Sophia: Der Band „Die Ehe als ein Weg zur Heiligkeit. Vom Leben verheirateter Heiliger“ von David und Mary Ford wird erstmals in deutscher Übersetzung vorgelegt. Das Buch widmet sich der spirituellen Dimension der Ehe in der orthodoxen Tradition und stellt eine umfangreiche Sammlung von Lebensbeschreibungen verheirateter Heiliger vor, wie der Verlag auf seiner Webseite schreibt.

Der rund 480 Seiten starke Band schließt nach Verlagsangaben eine in deutscher Sprache bestehende Lücke: Er vereint die Lebensgeschichten von mehr als 180 verheirateten Heiligen und spannt dabei einen Bogen von der Zeit des Alten Testaments bis in die Gegenwart. Geografisch reicht die Darstellung von Persien über Ägypten bis nach Alaska und England.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der ausführlichen Einleitung, in der die Autoren das allgemein anerkannte orthodoxe Verständnis der Ehe zusammenfassen. Dabei stützen sie sich auf zahlreiche Zitate aus patristischen Quellen sowie Aussagen verschiedener Heiliger. Die Ehe wird darin nicht nur als soziale Institution, sondern als geistlicher Weg zur Heiligkeit interpretiert.

Die einzelnen Lebensbilder sind bewusst schlicht und zugleich lebendig gehalten und greifen neben historischen Quellen auch liturgische Texte auf. Ziel ist es, den Lesern „Ikonen in Worten“ anzubieten, die als Vorbilder für den eigenen Glaubensweg dienen können – unabhängig vom jeweiligen Lebensstand.

Das Vorwort stammt von Metropolit Kallistos (Ware) von Dikleia. Die deutsche Übersetzung wurde von Dennis Karacayli und Xenia Troschina angefertigt. Das Buch kann bereits vor Erscheinen zu einem reduzierten Subskriptionspreis von 25 Euro statt 28 Euro vorbestellt werden.

Die UOJ berichtete zuvor, dass ein israelischer Soldat im Libanon ein Kruzifix zerstörte.

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