Priester- und Diakonenweihe zum Marienfest in Nürnberg mit Metropolit Serafim

Metropolit Serafim während der Göttlichen Liturgie mit Priester- und Diakonenweihe in Nürnberg.

Am Freitag nach Ostern (18. April 2026), dem Fest der Ikone der Gottesmutter „Lebensspendender Frühling“, hat der rumänisch-orthodoxe Metropolit Serafim die Göttliche Liturgie in der Nürnberger Kathedrale gefeiert und dabei eine Priester- sowie eine Diakonenweihe vollzogen. Darüber berichtete die Metropolie auf ihrer Webseite.

Im Verlauf des Gottesdienstes wurde Diakon Marius Andrei Gheorghiu zum Priester geweiht. Er soll künftig in der neu gegründeten Gemeinde in Hagen mit dem Patronat des heiligen Bekenner Dumitru Stăniloae dienen. Zudem empfing der Theologe Marius-Constantin Pavel die Diakonenweihe für die Gemeinde in Kaiserslautern.

An die Liturgie schloss sich eine Prozession zum Kirchhof nahe der Dreifaltigkeitskirche an, wo die traditionelle Wasserweihe stattfand. Metropolit Serafim erinnerte in seinen Schlussworten an die geistliche Bedeutung der Osterzeit: Die Auferstehung Christi rufe dazu auf, einander zu vergeben und im Licht der Osterfreude ein neues Leben zu beginnen. Zugleich verwies er auf die Geschichte des Festes der Ikone „Lebensspendender Frühling“ (auch „Lebenspendende Quelle").

Das Fest wird seit dem ersten Jahrtausend begangen und erinnert an Wunder an einer Quelle in Konstantinopel. Der Überlieferung nach ereignete sich das erste Wunder im 5. Jahrhundert auf die Fürsprache des späteren Kaisers Leo des Großen. Die Quelle gilt bis heute als bedeutender Wallfahrtsort.

Die UOJ berichtete zuvor vom Münchner „Marsch fürs Leben“ 2026.

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