Bulgarische Kirche empfängt erstmals Reliquien des heiligen Lazarus

Reliquien des heiligen Neumärtyrers Lazarus aus dem Kloster „St. Nikolaus der Wundertäter“ werden erstmals zur Verehrung in Sofia ausgestellt.

Reliquien des heiligen Neumärtyrers Lazarus aus dem Kloster „St. Nikolaus der Wundertäter“ werden erstmals zur Verehrung in Sofia ausgestellt.

Mit einem festlichen Gottesdienstprogramm werden am 22. und 23. April 2026 erstmals Reliquien des heiligen Lazarus des Bulgaren in Sofia öffentlich gezeigt. Gläubige sind zur Teilnahme an Liturgie und Verehrung eingeladen, wie das bulgarisch-orthodoxe Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia werden erstmals Reliquien des heiligen Neumärtyrers Lazarus zur Verehrung ausgestellt. Mit dem Segen von Patriarch Daniil, Metropolit von Sofia, wird ein Reliquienfragment aus dem Kloster „St. Nikolaus der Wundertäter“ auf der griechischen Insel Andros in die Metropolitankathedrale „St. Maria Nedelya“ überführt. Die Initiative wird von der Orthodox Heritage Foundation mit Sitz in Genf unterstützt.

Die Reliquien können am 22. und 23. April in der Kathedrale verehrt werden. Zum Programm gehören am Mittwochabend eine Vesper zum Fest des Heiligen sowie am Donnerstagmorgen die Matutin und die Göttliche Liturgie unter dem Vorsitz des Patriarchen. Die Kirche ruft die Gläubigen zur andächtigen Teilnahme an den Gottesdiensten auf.

Der heilige Lazarus, ein bulgarischer Neumärtyrer des frühen 19. Jahrhunderts, stammte aus der Region um Gabrovo. Nach seiner Flucht ins Osmanische Reich arbeitete er als Hirte in Kleinasien. Durch eine falsche Anschuldigung geriet er vor Gericht, wo er trotz nachweislicher Unschuld verurteilt wurde. Unter Druck setzte man ihn mehrfach zur Annahme des Islam an, was er jedoch standhaft verweigerte.

Nach schweren Folterungen erlitt Lazarus schließlich am 23. April 1802 den Märtyrertod durch Erhängen. Zeitgenössische Berichte schildern außergewöhnliche Ereignisse im Zusammenhang mit seinem Tod und seinen Reliquien, die bald darauf von Gläubigen verehrt wurden. Heute gilt der Heilige als ein Beispiel standhaften Glaubens und wird in der orthodoxen Kirche als Heiliger verehrt.

Programm der Gottesdienste:

22. April 2026 (Mittwoch):
18 Uhr – Vesper in der Kathedrale „St. Maria Nedelya“

23. April 2026 (Donnerstag):
7.30 Uhr – Festtagsmatutin
8.30 Uhr – Empfang von Patriarch Daniil
9 Uhr – Göttliche Liturgie unter Vorsitz des Patriarchen

Die UOJ berichtete zuvor, dass ein neues Buch zur christlichen Ehevorbereitung im Verlag Hagia Sophia erscheint.

In Uganda wurde ein christlicher Lehrer getötet, der Konvertiten aufnahm

Ein 45-jähriger Lehrer wurde im Westen Ugandas von Unbekannten erschlagen, nachdem er mehreren ehemaligen Muslimen Zuflucht gewährt hatte.

UOJ-Journalisten nach Briefen an Vance freigelassen – Leiterin der Jungen Republikaner

Catherine Whiteford berichtete, dass sie J. D. Vance persönlich Briefe inhaftierter Journalisten übergeben habe, die über Kirchenbesetzungen geschrieben hatten, und dass diese drei Monate später freigelassen worden seien.

Co-Vorsitzende der Jungen Republikaner: Einberufung des UOK-Klerus ist Mord durch fremde Hand

Catherine Whiteford erklärte, dass Priester der UOK an die Front geschickt würden, obwohl deren geistlicher Stand bekannt sei. Ihr Tod werde anschließend der russischen Armee zugeschrieben.

Orthodoxes Symposion in Würzburg behandelte Fragen des Menschenbildes

Beim Symposion des Ostkirchlichen Instituts sprach Priester Vladimir Bayanov über die orthodoxe Haltung zur Sterbehilfe und die Begleitung sterbender Menschen.

Orthodoxe Jugend lud zu Spieleabend in München ein

Die Orthodoxe Jugend organisiert ein gemeinsames Treffen mit Brett- und Kartenspielen, bei dem der Austausch und die Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

Jerusalemer Patriarchat dankt Kirchen für Beistand nach Anschlag

Nach dem Anschlag auf eine orthodoxe Kirche in Jordanien würdigt das Patriarchat die Solidarität der Kirchen und internationalen Partner.