In Kassel wurde ein zusätzlicher Gottesdienst an Ostern durchgeführt

Priester Marko beim Kreuzküssen mit einer Gläubigen im Gottesdienst. Foto: Redaktion ROJ

Am 12. April wurde in der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Kassel neben dem nächtlichen Ostergottesdienst auch ein weiterer Gottesdienst am Morgen gefeiert. Nach Angaben von Priester Marko, dem Vorsteher der Gemeinde, war dies auf die große Zahl der Gläubigen zurückzuführen, da insbesondere an hohen Festtagen nicht alle Teilnehmer in der Kirche Platz finden. Darüber berichtete die UOJ auf Telegram.

Nach der festlichen Liturgie und dem Empfang der Kommunion wurden gemäß der Tradition gefärbte Eier und Osterbrot gesegnet, die von den Gläubigen mitgebracht worden waren. Diese Segnung gehört zu den festen Bräuchen des Osterfestes und symbolisiert die Freude über die Auferstehung Christi.

Die Gemeinde in Kassel ist international geprägt und vereint Gläubige unterschiedlicher Herkunft, darunter Serben, Mazedonier, Montenegriner sowie Christen aus weiteren Balkanländern, ebenso Ukrainer, Russen und orthodoxe Deutsche. Die gemeinsame Feier unterstrich die Vielfalt und Einheit der orthodoxen Gemeinschaft.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die Herabkunft des heiligen Feuers geschehen ist.

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