Heilige Ölsalbung am Großen Mittwoch in Münchner Kathedrale gefeiert

Metropolit Mark spendet die Heilige Ölsalbung in der Münchner Kathedrale am Großen Mittwoch.

Am 8. April 2026, dem Großen Mittwoch der Karwoche, wurde in der Kathedrale der heiligen Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München die Heilige Ölsalbung gefeiert. Zahlreiche Gläubige nahmen an dem Gottesdienst teil, der von Metropolit Mark  von Berlin und Deutschland der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) geleitet wurde.

Die Feier der Heiligen Ölsalbung gehört zu den zentralen Gottesdiensten der orthodoxen Karwoche und wird traditionell am Großen Mittwoch begangen. In der Münchner Kathedrale versammelten sich zahlreiche Gläubige, um gemeinsam zu beten und das Sakrament zu empfangen.

Mehr zum Thema Palmsonntag in München: Metropolit Mark leitete Festgottesdienst

Metropolit Mark stand dem Gottesdienst vor. Die Ölsalbung gilt als Sakrament der Heilung an Leib und Seele und erinnert die Gläubigen an die Notwendigkeit von Umkehr, Buße und innerer Erneuerung vor dem Osterfest.

Der Große Mittwoch der Heiligen Woche steht inhaltlich im Zeichen von Reue und Hingabe. Die Kirche erinnert an die salbende Frau, die Christus mit kostbarem Öl ehrte, und stellt ihr Handeln dem Verrat des Judas gegenüber. Diese Gegenüberstellung verdeutlicht die Wahl zwischen Treue und Abkehr von Gott.

In der geistlichen Deutung wird die Ölsalbung als Ausdruck der göttlichen Barmherzigkeit verstanden, die den Menschen in seiner Schwäche begegnet und zur Heilung führt. So bereitet der Gottesdienst die Gläubigen innerlich auf die kommenden Tage des Leidens, des Todes und der Auferstehung Christi vor.

Die UOJ berichtete zuvor, dass eine neue russisch-orthodoxe Gemeinde in Ingelheim künftig die katholische Kirche des Orts für ihre Gottesdienste nutzen kann.

Lesen Sie auch

Selenskij verurteilte die Ermordung eines Priesters der RKK in Polen

Wladimir Selenskij bezeichnete den Angriff auf das Benediktinerinnenkloster als schreckliches Verbrechen und rief zu einer raschen Untersuchung auf.

Kirche gedachte erstmals des geistlichen Vaters von Paisios vom Athos

Das Patriarchat von Konstantinopel kanonisierte den geistlichen Vater des heiligen Paisios vom Berg Athos, den heiligen Tichon (Golenkow).

Ontario: Schulen überwiesen Kinder ohne Wissen der Eltern an Genderkliniken

In Kanada wurde ein Bericht darüber veröffentlicht, wie Schulen in Ontario Kinder heimlich an Genderkliniken überweisen.

In Georgien wurde eine restaurierte Kirche aus dem 10. Jahrhundert geweiht

Am Fest der Geburt der Gottesmutter weihte ein Hierarch der Georgischen Kirche die restaurierte Kirche des 10. Jahrhunderts und feierte darin die Liturgie.

Polen: Ukrainer tötete Priester bei Messerangriff im Benediktinerkloster

Polizisten nahmen einen 31-jährigen ukrainischen Staatsbürger fest, der ein Kloster in Polen angegriffen und dabei einen katholischen Priester getötet hatte.

Schweiz: Orthodoxe Pilger feierten die Liturgie am Grab der heiligen Verena

Priester Daniel Schärer von der russisch-orthodoxen Auferstehungskirche Zürich zelebrierte die Göttliche Liturgie im Verenamünster in Bad Zurzach.