Gründonnerstag in Kassel: Zeichen der Demut und Vorbereitung auf Ostern
Kind beim waschen der Hände. Foto: Redaktion
Am 9. April beging die serbisch-orthodoxe Gemeinde in Nordhessen den Gründonnerstag der Karwoche. An diesem Tag erinnert die Kirche an das Letzte Abendmahl sowie an die Fußwaschung Christi, mit der er seinen Jüngern ein Beispiel der Demut und des Dienens gab. Darüber berichtete die UOJ.
In Anlehnung an diese Tradition vollzog der Vorsteher der Gemeinde in Kassel, Priester Marko, im Rahmen des Gottesdienstes die symbolische Waschung der Hände der Gemeindemitglieder. Die Handlung wurde als Ausdruck christlicher Nächstenliebe und als Zeichen der geistlichen Vorbereitung auf das Osterfest verstanden.
Nach der Göttlichen Liturgie wandte sich der Geistliche mit einer Ansprache an die Gläubigen. Dabei rief er dazu auf, die verbleibende Zeit der Karwoche bewusst zur inneren Einkehr zu nutzen und sich würdig auf die Feier der Auferstehung Christi vorzubereiten.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die große Ölweihe in zwei Gemeinden in Köln gefeiert wurde.
Lesen Sie auch
Vom Suchenden zum Getauften: Daniel findet zur Orthodoxie
Ein 26-Jähriger wurde bei Karlsruhe in einem Baggersee orthodox getauft: Daniel hatte zuvor kaum Berührung mit dem christlichen Glauben.
Priester Daniel Schärer: „Die Mauer zwischen uns und Gott abreißen“
Der Geistliche sprach in Zürich über das Gleichnis vom reichen Jüngling und rief dazu auf, die asketische Tradition der Kirche zu pflegen.
Photisis TV stellt eines der ältesten Klöster Kretas vor
Neues Video zeigt das Heilige Kloster Agarathos, seine Geschichte und die Reliquien des heiligen Kyrillos Loukaris.
Metropolit Feodossij: Mord an einem Mönch ist Ausdruck satanischen Hasses
Der Metropolit von Tscherkassy zog eine Parallele zum Martyrium der ehrwürdigen Märtyrernonne Rafaila, die vor hundert Jahren grausam gefoltert wurde.
Russischer Bischof in Österreich hat großes Lob für einen deutschen Mönch
Bischof Aleksij von Wien sprach über das orthodoxe Leben in der Diaspora, die Entwicklung seiner Diözese und den 2024 verstorbenen deutschen Abt Paisios.
„Die höchste Kultur der Menschheit ist die orthodoxe Liturgie der Kirche“
Metropolit Serafim predigte in seiner alten Pfarrei über den reichen Jüngling, die Bedeutung der Liturgie und den Umgang mit Leid und materiellen Gütern.