Gründonnerstag in Kassel: Zeichen der Demut und Vorbereitung auf Ostern

Kind beim waschen der Hände. Foto: Redaktion
Am 9. April beging die serbisch-orthodoxe Gemeinde in Nordhessen den Gründonnerstag der Karwoche. An diesem Tag erinnert die Kirche an das Letzte Abendmahl sowie an die Fußwaschung Christi, mit der er seinen Jüngern ein Beispiel der Demut und des Dienens gab. Darüber berichtete die UOJ.
In Anlehnung an diese Tradition vollzog der Vorsteher der Gemeinde in Kassel, Priester Marko, im Rahmen des Gottesdienstes die symbolische Waschung der Hände der Gemeindemitglieder. Die Handlung wurde als Ausdruck christlicher Nächstenliebe und als Zeichen der geistlichen Vorbereitung auf das Osterfest verstanden.
Nach der Göttlichen Liturgie wandte sich der Geistliche mit einer Ansprache an die Gläubigen. Dabei rief er dazu auf, die verbleibende Zeit der Karwoche bewusst zur inneren Einkehr zu nutzen und sich würdig auf die Feier der Auferstehung Christi vorzubereiten.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die große Ölweihe in zwei Gemeinden in Köln gefeiert wurde.
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