Osterbotschaft von Patriarch Daniel: Freude der Auferstehung und Gebet für Frieden

Patriarch Daniel ruft in seiner Osterbotschaft zu Frieden, Gebet und gelebter Nächstenliebe auf. Foto: Patriarchat

In seiner am 7. April 2026 veröffentlichten Osterbotschaft hat der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel die Gläubigen dazu aufgerufen, die Freude der Auferstehung Christi aktiv im Alltag zu leben und zugleich für Frieden und Verständigung in der Welt zu beten. Das rumänische Patriarchat veröffentlichte den Text auf seiner Webseite.

Patriarch Daniel betont, dass das Osterfest als höchstes Fest der Kirche den endgültigen Sieg des Lebens über den Tod verkörpert. Die Auferstehung Jesu Christi sei nicht als Rückkehr in das irdische Leben zu verstehen, sondern als Übergang in das ewige, himmlische Leben. Damit verbinde sich die zentrale Hoffnung des christlichen Glaubens auf die Auferstehung aller Menschen und das Leben im kommenden Zeitalter.

Ausgehend von den biblischen Worten des auferstandenen Christus – „Freut euch! Fürchtet euch nicht!“ sowie „Friede sei mit euch!“ – hebt Daniel hervor, dass Ostern ein Fest der Freude, des Friedens und der Versöhnung sei. Diese geistliche Wirklichkeit solle sich konkret im Leben der Gläubigen widerspiegeln: in der Familie, in den Gemeinden und in der gesamten Gesellschaft.

Besonders eindringlich ruft der Patriarch zu tätiger Nächstenliebe auf. Gläubige seien aufgefordert, Armen und Einsamen beizustehen, für Leidende zu beten und auch die rumänische Diaspora im Blick zu behalten. Zugleich richtet er einen Appell an alle, sich im Gebet für Frieden und Verständigung zwischen den Völkern einzusetzen. Die Osterbotschaft schließt mit Segenswünschen für Gesundheit, Freude und Frieden sowie dem traditionellen Ostergruß: „Christus ist auferstanden! Wahrlich, er ist auferstanden!“

Die UOJ berichtete zuvor, dass die rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Braunau am Inn am Palmsonntag erstmals die kulturell-religiöse Veranstaltung „Kreuzweg“ veranstaltete.

Lesen Sie auch

Metropolit Onufrij verurteilte Legalisierung von Sünde

Abtreibung, Euthanasie und Homo-Ehe seien ein selbstzerstörerischer Weg, warnte das Oberhaupt der UOK in der Kiewer Lawra.

Hiob-Kloster in Seyfriedsberg bat um Spenden für dringende Sanierungsarbeiten

Die Stützmauern des historischen Gebäudes wurden von jahrzehntelang gewachsenen Efeuwurzeln schwer beschädigt; benötigt werden 60.000 Euro.

Archäologen legten 1.600 Jahre alte frühchristliche Kirche in Italien frei

Unter dem ehemaligen Fischmarkt von Oderzo entdeckten Forscher eine dreischiffige Basilika mit bunten Mosaikböden und einer antiken Grabanlage.

Ugandischen Pastor nach christlich-muslimischer Debatte getötet

Der 25-jährige Geistliche wurde wenige Stunden nach der Diskussion, bei der sich zwei Musliminnen dem Christentum zuwandten, auf offener Straße von mehreren Männern auf Motorrädern angegriffen.

Orthodoxe Mission feierte erste Taufen in Diego Suarez im Norden Madagaskars

Bischof Nifon von Nordmadagaskar nahm die Neugetauften in die Kirche der Erzengel Michael und Gabriel auf und bewirtete sie anschließend mit einem traditionellen Festmahl.

Patriarch Porfirije segnete die 130 neu ernannten Offiziere der serbischen Armee

Bei der feierlichen Zeremonie in der Belgrader Kaserne Banjica rief das Kirchenoberhaupt die Absolventen der Militärakademie und der medizinischen Fakultät zu einem Dienst voller Ehre und Liebe zum eigenen Volk auf.