Kapelle in Vechta brannte am Ostermontag – Verdacht auf Brandstiftung

Die Marienkapelle in Telbrake stand am Ostermontag in Vollbrand; Einsatzkräfte konnten Teile der Einrichtung retten. Foto: Feuerwehr
Am Ostermontag (6. April 2026) ist die Marienkapelle im niedersächsischen Telbrake, einem Stadtteil von Vechta, durch ein Feuer schwer beschädigt worden. Bereits kurz nach 8 Uhr morgens stand das kleine Gotteshaus in Vollbrand. Vieles deutet nach ersten Einschätzungen auf Brandstiftung hin, wie die Oldenburgische Volkszeitung berichtet.
Nach Angaben der Feuerwehr Vechta wurden die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Brennt Kapelle“ alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus dem Gebäude. Unter schwerem Atemschutz gelang es den Feuerwehrleuten, in die Kapelle vorzudringen und mehrere wertvolle Gegenstände zu sichern, darunter auch die Marienstatue.
Im Anschluss wurde das Feuer unter Kontrolle gebracht. Die Einsatzkräfte öffneten mithilfe einer Drehleiter die Dachhaut, um verbliebene Glutnester gezielt zu löschen. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet.
Die Kapelle gehört der Familie Varelmann, die sich nun mit der Frage konfrontiert sieht, wer ein solches Feuer gelegt haben könnte. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache dauern an.
Die UOJ berichtete zuvor, dass orthodoxe Christen sich am Münchner Marsch fürs Leben am 18. April 2026 beteiligen werden und ein liturgisches Programm anbieten.
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