Papstkreuz in Warschau geriet am katholischen Karfreitag in Brand

Das Papstkreuz vor der St.-Maximilian-Kolbe-Kirche in Warschau stand am katholischen Karfreitag in Flammen. Foto: Czytelnicy Miejskiego Reportera

Am katholischen Karfreitag (3. April 2026) ist in Warschau ein großes Papstkreuz in Brand geraten. Polizei und Feuerwehr sperrten das Gebiet ab und löschten das Feuer. Die Ursache könnte mit zahlreichen Kerzen am Fuß des Kreuzes zusammenhängen, wie das polnische Onlineportal miejskireporter.pl berichtete.

In der polnischen Hauptstadt Warschau geriet am Karfreitag gegen 15 Uhr ein 17 Meter hohes Kreuz vor der St.-Maximilian-Kolbe-Kirche in Brand. Als die Feuerwehr eintraf, stand die Konstruktion bereits in Vollbrand. Polizei und Einsatzkräfte sperrten den Bereich um die Kirche während der Löscharbeiten weiträumig ab.

Nach ersten Erkenntnissen könnte das Feuer durch Öllampen und Kerzen ausgelöst worden sein, die Gläubige in großer Zahl am Fuß des Kreuzes aufgestellt hatten. Anlass dafür war der Jahrestag des Todes von Papst Johannes Paul II., der sich am 2. April zum 21. Mal jährte.

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Das sogenannte Papstkreuz hat für viele Menschen in Warschau eine besondere symbolische Bedeutung. Es stammt ursprünglich vom Siegesplatz, wo Johannes Paul II. am 2. Juni 1979 nach seiner Papstwahl seine erste Messe in Polen gefeiert hatte.

Aus Sicherheitsgründen wurde die verkohlte Metallkonstruktion nach dem Brand zu Boden gelassen. Der Sockel des Kreuzes wurde nicht schwer beschädigt. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in einem Krankenhaus in Münster muslimische Pflegekräfte über die Ostertage Dienste für ihre christlichen Kolleginnen und Kollegen übernehmen.

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