Priester Matthias Fröse bittet um Unterstützung für Online-Seelsorge

Priester Matthias Fröse spricht in einem neuen Video über die Entwicklung seines YouTube-Kanals und die geistliche Gemeinschaft orthodoxer Christen im deutschsprachigen Raum.

Priester Matthias Fröse von der russisch-orthodoxen Gemeinde des Heiligen Christophorus Mainz hat in der Außenstelle Meisenheim in einem neuen YouTube-Video über die Entwicklung seines YouTube-Kanals, die geistliche Begleitung vieler orthodoxer Christen und die Notwendigkeit finanzieller Unterstützung für die weitere Arbeit gesprochen. Die Gemeinde veröffentlichte das neue Video am 31. März 2026 auf ihrem YouTube-Kanal.

In seinem neuen Video wandte sich Priester Matthias Fröse direkt an die Zuschauer seines YouTube-Kanals und dankte ihnen für die große Unterstützung, die vielen Nachrichten, Kommentare und persönlichen Zeugnisse. Der Kanal sei aus einer „echten Not heraus“ entstanden, da viele orthodoxe Christen im deutschsprachigen Raum ohne regelmäßige geistliche Begleitung leben und oft weit entfernt von einer Gemeinde wohnen.

Ursprünglich sei die Idee gewesen, wenigstens Predigten und geistliche Worte in deutscher Sprache zugänglich zu machen, damit sich Gläubige auf ihrem Glaubensweg nicht allein fühlen. Aus diesem kleinen Anfang sei inzwischen eine große geistliche Weggemeinschaft entstanden, die Menschen aus verschiedenen Städten und Ländern verbinde.

Mit dem Wachstum des Projekts sei jedoch auch der Arbeitsaufwand deutlich gestiegen, etwa durch Vorbereitung, Aufnahmen, Nachbearbeitung sowie seelsorgerliche Gespräche, die aus den Kontakten mit Zuschauern entstehen. Deshalb habe die Gemeinde Möglichkeiten eingerichtet, die Arbeit durch Spenden – einmalig oder regelmäßig – zu unterstützen, um die technische und zeitliche Grundlage für die Fortführung der geistlichen Inhalte zu sichern.

Zum Abschluss betonte Priester Matthias Fröse, dass nicht das Geld das Wichtigste sei, sondern die geistliche Verbundenheit, das gemeinsame Gebet und das Bewusstsein, dass orthodoxe Christen im deutschsprachigen Raum trotz großer Entfernungen eine lebendige Gemeinschaft bilden.



Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zirenberg in Limburg über falsche Erwartungen an Christus und den Weg durch Kreuz und Auferstehung predigte.

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