Bischof Andrej in Luzern: Große Fastenzeit als Zeit der Umkehr und Erneuerung

Bischof Andrej zelebrierte in Luzern.

Bischof Andrej zelebrierte in Luzern.

Am fünften Sonntag der Großen Fastenzeit (29. März 2026) besuchte Bischof Andrej (Ćilerdžić), Bischof der serbisch-orthodoxen Kirche für die Schweiz, Italien und Malta, die serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde Mariä Geburt in Luzern und feierte dort die Heilige Bischofsliturgie. Darüber berichtete das serbische Patriarchat auf seiner Webseite.

Zahlreiche Gläubige versammelten sich, um gemeinsam mit ihrem Bischof die Liturgie zu begehen. Mit Bischof Andrej konzelebrierten Erzpriester Dragan Stanojević, Erzpriester Aleksandar Resimić sowie Diakon Vladimir Mihajlović aus Zürich. Der Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst musikalisch und trug zur feierlichen und geistlichen Atmosphäre bei.

In seiner Predigt sprach Bischof Andrej über die Bedeutung der fünften Woche der Großen Fastenzeit, die der heiligen Maria von Ägypten gewidmet ist. Sie sei ein Vorbild der tiefen Buße, der inneren Umkehr und der geistlichen Erneuerung. Der Bischof betonte, dass die Fastenzeit nicht nur Verzicht bedeute, sondern vor allem eine Zeit des Gebets, der Vergebung und der Nächstenliebe sei, damit die Gläubigen das Fest der Auferstehung Christi würdig empfangen können.

Nach der Heiligen Liturgie fand ein gemeinsames festliches Mittagessen statt, bei dem Geistliche und Gläubige die brüderliche Gemeinschaft pflegten. Der kanonische Besuch des Bischofs wurde von der Gemeinde als bedeutendes geistliches Ereignis erlebt und stärkte die Einheit und die Verbundenheit der Gläubigen mit ihrer Kirche.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Sofian in Ravensburg über den geistlichen Weg nach Jerusalem predigte.

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