Wien: Einziger Christ in der Schulklasse wird "Schwein" genannt

Eine Wiener Brennpunktschule steht exemplarisch für soziale Probleme, religiöse Spannungen und Integrationsherausforderungen im Schulalltag. Symbolfoto: Freepik
Ein Bericht über eine Brennpunktschule im Wiener Bezirk Brigittenau zeichnet ein drastisches Bild vom Schulalltag, der von religiösen Konflikten, sozialen Problemen und Gewalt geprägt ist. Besonders der Fall eines christlichen Schülers sorgt für Aufmerksamkeit, wie das katholische Nachrichtenportal kath.net am 27. März 2026 berichtete.
An der Mittelschule sind rund 230 von 390 Schülern muslimischen Glaubens, also fast 60 Prozent. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Profil“ wurde ein christlicher Schüler, einziger Christ in seiner Klasse, von muslimischen Mitschülern verspottet und mit Schimpfwörtern beleidigt, wobei sein Name mit dem Wort „Schwein“ verbunden wurde.
In vielen Klassen präge eine dominante islamische Kultur den Schulalltag, besonders während des Fastenmonats Ramadan. Viele Schüler fasten bereits in jungen Jahren und beteiligen sich an App-Challenges rund um das Fasten. Die Folgen seien im Unterricht spürbar: Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und geringe Leistungsfähigkeit. Teilweise werde sogar der Schwimmunterricht verweigert, weil Schüler befürchten, beim Schwimmen Wasser zu schlucken und damit das Fasten zu brechen.
Der an der Schule tätige Sozialarbeiter versucht zu vermitteln und auf religiöse Ausnahmen hinzuweisen, etwa dass bei schwerer Arbeit das Fasten unterbrochen werden dürfe. Seine Arbeit wird zwar als hilfreich beschrieben, könne die grundlegenden Probleme jedoch nicht lösen. Viele Kinder lebten in Armut oder unter schwierigen familiären Verhältnissen, einige gerieten in Drogenkonsum oder Kriminalität, manche säßen bereits in Haft.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der antiochenisch-orthodoxe Metropolit Isaak die pogromartigen Angriffe auf Christen in Syrien verurteilte.
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