Heiliger Gabriel von Georgien: Neues Video über einen Bekenner im Kommunismus
Der heilige Gabriel von Georgien gilt als Bekenner des Glaubens in der Zeit des Kommunismus. Stefan stellt sein Leben und Wirken vor.
Der orthodoxe Medienkanal Photisis TV hat am 27. März 2026 auf YouTube ein neues Video veröffentlicht: Darin wird das Leben des heiligen Gabriel von Georgien vorgestellt, der während der kommunistischen Verfolgung mutig seinen Glauben bekannte und als geistlicher Lehrer und Bekenner bekannt wurde.
Das Video schildert das Leben des 1929 geborenen georgischen Mönchs von seiner Kindheit an. Schon früh zeigte er großes Interesse am Glauben, obwohl religiöses Leben im kommunistischen Umfeld gefährlich war. Als Kind sammelte er Ikonen aus zerstörten Kirchen und beschäftigte sich intensiv mit dem Evangelium. Später lebte er zeitweise in Klöstern und führte ein asketisches Leben, geprägt von Gebet, Demut und geistlicher Arbeit mit den Menschen.
Besondere Aufmerksamkeit widmet das Video einem Ereignis aus dem Jahr 1965, als Gabriel während einer öffentlichen Feier ein großes Lenin-Porträt in Brand setzte und öffentlich Christus bekannte. Dafür wurde er schwer misshandelt und lebensgefährlich verletzt, blieb jedoch seinem Glauben treu. In seinem späteren Leben stellte er sich oft absichtlich als „Narr in Christus“ dar, um Demut zu bewahren und nicht in Stolz zu fallen.
In seinen letzten Lebensjahren lebte er in einem Kloster, wo viele Menschen zu ihm kamen, um geistlichen Rat zu erhalten. Trotz Krankheit und Schmerzen betete er weiterhin für die Menschen und half ihnen seelsorglich. Nach seinem Tod im Jahr 1995 berichteten viele Gläubige von Wundern und Gebetserhörungen. Die Georgische Orthodoxe Kirche sprach ihn 2012 heilig.
Die UOJ berichtete zuvor, dass das oberste Gericht Griechenlands das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare bestätigte.
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