Studie zeigte steigende psychische Belastung bei Jugendlichen

Junge Frau mit Psychischer Belastung. Foto: freepik
Eine aktuelle Untersuchung zur Situation junger Menschen in Deutschland belegt einen spürbaren Anstieg psychischer Probleme. So erklärten 29 Prozent der 14 bis 29 Jahre alten Befragten, sie hätten das Gefühl, eine psychotherapeutische Betreuung zu benötigen. Dies entspricht einem neuen Höchstwert gegenüber dem Vorjahr. Darüber berichtete evangelisch.de.
Die Untersuchung identifiziert anhaltende Krisen, ökonomische Ungewissheit und gesellschaftliche Verwerfungen als Hauptursachen für die Belastungen. Besonders große Sorgen machen sich die Jugendlichen wegen bewaffneter Konflikte, Teuerung und steigender Lebenshaltungskosten. Parallel dazu zeigt sich eine ausgeprägte digitale Abhängigkeit: Etwa 60 Prozent der Befragten nutzen Smartphones in suchtähnlichem Ausmaß, während ein Drittel bei persönlichen Schwierigkeiten auf Künstliche Intelligenz zurückgreift.
Etwa jeder fünfte junge Mensch erwägt demnach, Deutschland den Rücken zu kehren, um sich im Ausland bessere Perspektiven zu erhoffen. Die Befunde der Untersuchung belegen eindrücklich, wie sehr die junge Generation unter Druck steht, und machen deutlich, dass gesellschaftliche wie politische Unterstützung dringend geboten ist.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Zentralrat der Muslime die Mitgliedschaft von ATIB aussetzte.
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