Madonna-Statue während Direktübertragung in Belgien „aus Spaß“ zerstört
Die Moderatoren kommentieren den Vorfall mit der Statue von Jesus Christus und der Jungfrau Maria live auf Sendung. Foto: Bildschirmaufnahme eines Facebook-Videos
Am 24. März 2026 zerschlugen Moderatoren des öffentlich-rechtlichen Radiosenders Studio Brussel in Belgien live im Fernsehen eine Statue von Jesus Christus und der Jungfrau Maria und stellten das Geschehen als humoristischen Sketch dar, berichtet die Tribune Chrétienne.
Der Vorfall ereignete sich im Rahmen eines Unterhaltungssegments der Sendung, in dem die Moderatoren demonstrativ verschiedene Gegenstände im Studio zerstörten, darunter auch die Statue von Jesus Christus und der Jungfrau Maria. Besondere Empörung löste die Tatsache aus, dass die Folge auf einem öffentlich-rechtlichen Radiosender ausgestrahlt wurde, der staatlich finanziert wird.
Bei der Beantwortung von Fragen der Journalisten versuchten die Moderatoren, die Bedeutung des Vorfalls herunterzuspielen, indem sie erklärten, Belgien sei „kein besonders religiöses Land“. Dabei räumten sie ein, dass sie so etwas in Bezug auf Symbole anderer Religionen nicht zugelassen hätten, und begründeten dies mit möglichen Folgen und dem Risiko negativer Reaktionen.
Außerdem erklärten die Teilnehmer der Sendung, dass sie sich als Katholiken betrachten und das Geschehene als eine Form der Selbstkritik auffassen. Nach Ansicht von Kritikern verschärfen solche Erklärungen die Situation jedoch nur noch, da sie von einer Verwischung der Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Respektlosigkeit gegenüber religiösen Heiligtümern zeugen.
Der Vorfall hat im Internet eine breite Diskussion ausgelöst. Die Nutzer weisen auf Doppelmoral im Umgang mit Religionen hin und betonen, dass die Schändung christlicher Symbole im öffentlichen Raum zunehmend als akzeptabel angesehen wird, ohne dass dies die gebührende Verurteilung hervorruft.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Deutschland europaweit in den Zahlen von Brandstiftungen christlicher Kirchen anführe.
Lesen Sie auch
Patriarch Bartholomäus sendete deutliche Botschaften nach Moskau und Belgrad
Kirchenoberhaupt bekräftigt Unterstützung für das Patriarchat Alexandria und mahnt die Einhaltung der kanonischen Ordnung durch alle orthodoxen Kirchen an.
Patriarch Porfirije besucht im Oktober Australien und Neuseeland
Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche feiert Gottesdienste, weiht Kirchen und besucht Gemeinden in Melbourne, Canberra und Sydney.
Prozession auf Korfu erinnerte an Wunder des heiligen Spyridon
Metropolit Nektarios rief bei den Feierlichkeiten zum geistlichen Widerstand gegen den Verlust von Glauben, Tradition und Identität auf.
Bauarbeiten an der Klosterkirche in Buchhagen kommen zügig voran
Außenputz weitgehend abgeschlossen – Kirchenbau verbindet byzantinisch-orthodoxe Liturgie mit altsächsischer Sakralarchitektur.
Schüler soll nach Fernbleiben von LGBTQ-Workshop Bußgeld zahlen
14-Jähriger aus Bayern hatte nicht an einem als verpflichtend eingestuften Unterricht zur Geschlechtsidentität teilgenommen.
Metropolit Grigorije betonte Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen
Serbisch-orthodoxer Hierarch aus Deutschland stellte in Kotor seinen Predigtband „Wir brauchen einander“ vor.