„Christus nachzufolgen ist eine grundlegende Aufgabe für jeden Christen“
Metropolit Antonij während der Göttlichen Liturgie am vierten Fastensonntag in der bulgarisch-orthodoxen Gemeinde in Zürich.
Der bulgarisch-orthodoxe Metropolit Antonij von West- und Mitteleuropa hat am vierten Sonntag der Großen Fastenzeit (22. März 2026) die Göttliche Liturgie in der bulgarisch-orthodoxen Gemeinde in Zürich gefeiert. In seiner Predigt stellte er die geistliche Bedeutung der Fastenzeit und das Vorbild des heiligen Johannes von der Himmelsleiter in den Mittelpunkt, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Metropolit Antonij sprach über den geistlichen Kampf jedes Christen und bezeichnete die Große Fastenzeit als einen Weg, der mit persönlicher Anstrengung, Reue, Gebet und Fasten verbunden sei. Der heilige Johannes von der Himmelsleiter sei ein Vorbild für den geistlichen Aufstieg und das Streben nach Vollkommenheit im christlichen Leben.
Weiter erinnerte er an die Evangeliumslesung über die Heilung eines kranken Jungen und betonte, dass das, was für Menschen unmöglich erscheine, für Gott möglich sei. Die Gläubigen rief er dazu auf, in der verbleibenden Zeit der Fastenzeit das Bußgebet zu intensivieren, da manche Sünden nur durch Gebet und Fasten überwunden werden könnten.
Zum Abschluss wandte sich Metropolit Antonij an die bulgarischen Gläubigen im Ausland und rief dazu auf, Glauben, Traditionen und Sprache zu bewahren sowie für Bulgarien zu beten und das Vaterland stets im Herzen zu tragen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg in der serbisch-orthodoxen Gemeinde Limburg das Evangelium von der Heilung des besessenen Jungen als geistliche Ausbildung der Jünger deutete.
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