Bericht warnte vor steigenden Angriffen auf Kirchen in Europa
Kölner Dom. Foto: freepik
Ein aktueller Bericht der Beobachtungsstelle OIDAC Europe zeigt einen Anstieg anti-christlicher Vorfälle in Europa im Februar. Insgesamt wurden 34 Fälle dokumentiert, darunter zahlreiche Brandanschläge, Sachbeschädigungen und Entweihungen von Kirchen und religiösen Stätten. Darüber berichtete Christian Today.
Besonders betroffen waren Länder wie Frankreich, Italien und Deutschland, in denen die meisten Vorfälle registriert wurden. Zu den dokumentierten Ereignissen zählen gezielte Brandstiftungen in Kirchen, wiederholte Angriffe auf religiöse Gebäude sowie Beschädigungen von liturgischen Gegenständen und Symbolen. In einzelnen Fällen kam es auch zu körperlichen Angriffen auf Christen bei öffentlichen Veranstaltungen.
Der Bericht hebt hervor, dass sich bestimmte Muster erkennen lassen, darunter wiederholte Angriffe auf dieselben Einrichtungen sowie eine Zunahme von Brandanschlägen. OIDAC Europe sieht darin ein anhaltendes Sicherheitsrisiko für christliche Gemeinschaften und fordert verstärkte Maßnahmen zum Schutz religiöser Einrichtungen in Europa.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Metropolit Grigorije eine Liturgie und eine Buchvorstellung in München leitete.
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