Neues Video über Leiden der Urkirche auf Photisis TV veröffentlicht

Das Video von Photisis TV behandelt die Verfolgung der Urkirche und die Ausbreitung des Christentums im ersten Jahrhundert.

Der orthodoxe Medienkanal Photisis TV hat am 22. März 2026 auf seinem YouTube-Kanal ein neues Video veröffentlicht: Darin wird die leidvolle Geschichte der frühen Christen von den ersten Verfolgungen in Jerusalem über das Martyrium des heiligen Stephanus bis zur Bekehrung des Apostels Paulus und zur Ausbreitung des Christentums im Römischen Reich dargestellt.

Das Video behandelt die Anfänge der Kirche, wie sie vor allem in der Apostelgeschichte überliefert sind. Nach der Pfingstpredigt des Apostels Petrus sei die junge Christengemeinde in Jerusalem zunehmend in Konflikt mit dem Hohen Rat geraten. Apostel wurden verhaftet, verhört und misshandelt, hielten jedoch unbeirrt an der Verkündigung des Evangeliums fest und betrachteten das Leiden als Zeugnis für Christus.

Besondere Aufmerksamkeit widmet der Film dem heiligen Stephanus, der als erster Märtyrer der Kirche gilt. Er wurde wegen seiner Predigt vor den Hohen Rat gestellt und schließlich gesteinigt. Bei seiner Hinrichtung war auch der junge Saulus anwesend, der später als Apostel Paulus zu einer der zentralen Gestalten der christlichen Mission werden sollte.

Das Video schildert weiter die Bekehrung des Christenverfolgers Saulus auf dem Weg nach Damaskus, wo ihm Christus erschien. Als Apostel Paulus verkündete er anschließend das Evangelium in vielen Ländern und erlitt nach eigenen Worten zahlreiche Verfolgungen, Gefahren und Entbehrungen.

Abschließend beschreibt der Beitrag die Ausbreitung des Christentums durch die Apostel und ihre Schüler in weite Teile der damaligen Welt, darunter Rom, Ägypten, Syrien, Kleinasien, Griechenland, Armenien und Indien. Die starke Gemeinschaft der frühen Christen und ihr gemeinsames Leben hätten wesentlich zur Ausbreitung der Kirche beigetragen, obwohl sie immer wieder Verfolgungen ausgesetzt gewesen seien.



Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon den verstorbenen Patriarchen Ilia in einem Kondolenzschreiben würdigte und an seine Deutschland-Besuche erinnerte.

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