Vortrag in Apolda: Sinnsuche zwischen Alltag und orthodoxem Glaube

Priester Athanasie Ulea spricht in Apolda über Lebenssinn und geistliche Balance. Foto: Gemeinde

In der rumänisch-orthodoxen Gemeinde „Heilige Apostel Petrus und Paulus“ stand am 14. und 15. März 2026 die Frage nach dem Sinn des Lebens im Mittelpunkt. Priester Athanasie Ulea sprach in Vorträgen über Wege zu mehr Ausgewogenheit zwischen Familie, Glaube und Beruf. Darüber berichtete die rumänische Metropolie auf ihrer Webseite.

Im Anschluss an eine gemeinsam mit Priester Augustin Buie gefeierte Krankensalbung betonte der Geistliche, der auch Psychiater und Psychotherapeut ist, die Familie als Ort der Reifung. Regelmäßige Gespräche und gemeinsame Mahlzeiten seien entscheidend für stabile Beziehungen und persönliche Entwicklung.

Auch das geistliche Leben folge einem Rhythmus: Gebet, Fasten, Liturgie und Beichte gäben Orientierung. Arbeit sei trotz Belastungen ein Segen, da sie Wachstum ermögliche – entweder durch Überwindung von Hindernissen oder durch innere Reifung.

Am Sonntag des Heiligen Kreuzes hob Priester Athanasie Ulea die freiwillige Nachfolge Christi hervor. Das Kreuz sei kein Leid an sich, sondern ein Weg zur Verwandlung. Wahre Sinnfindung liege im Lieben und Geliebtwerden – und im bewussten Handeln aus Freiheit und Hingabe.

Die UOJ berichtete zuvor über das Verfahren zur Wahl des neuen Patriarchen in Georgien.

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