Wachstum: Russische Auslandskirche reorganisiert Diözese in Westeuropa
Orthodoxe Gemeinden der Russischen Auslandskirche wachsen in mehreren Ländern Westeuropas. Bischof Irenei reagierte mit einer neuen Organisation der Diözese.
Die Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland reagiert auf ein starkes Wachstum ihrer Gemeinden. Bischof Irenei von London und Westeuropa kündigte die Bildung von vier Dekanaten an, um Seelsorge und Verwaltung zu stärken, wie die Diözese auf ihrer Webseite mitteilte.
Die kirchliche Struktur soll künftig in vier Dekanate gegliedert werden. Drei davon umfassen Regionen auf dem europäischen Festland, ein weiteres ist für Großbritannien und Irland zuständig. Die Dekane sollen turnusgemäß aus den Reihen der leitenden Geistlichen gewählt werden.
Die Entscheidung war bereits im November 2025 auf einer Geistlichenversammlung in Genf beraten worden. Hintergrund ist das rasche Wachstum der Diözese in den vergangenen Jahren.
Nach Angaben von Bischof Irenei haben sich viele Gemeinden der russischen Auslandskirche in Westeuropa inzwischen mehr als verdoppelt. Zudem wurden über zehn neue Gemeinden und Missionsstationen gegründet; weitere Pfarreien befinden sich im Aufbau.
Der Bischof sprach von einem sichtbaren Zeichen des missionarischen Engagements der Geistlichen und Gläubigen. Das Wachstum der Gemeinden zeige die zunehmende Verankerung orthodoxen Lebens sowohl auf dem europäischen Festland als auch auf den Britischen Inseln.
Die UOJ berichtete zuvor, dass orthodoxe Gläubige zur Krankensalbung der russischen Auslandskirche nach Luxemburg kamen.
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