Bischof Irenei leitete Krankensalbung zur Fastenzeit in Lyon

Gläubige empfangen in der Kirche des heiligen Johannes des Russen in Lyon die Krankensalbung während der Großen Fastenzeit. Foto: Gemeinde

Der russisch-orthodoxe Bischof Irenei von London und Westeuropa hat am Mittwoch der zweiten Woche der Großen Fastenzeit in der Pfarrei des heiligen Johannes des Russen in Lyon den Ritus der allgemeinen Krankensalbung geleitet. Darüber berichtete die Diözese der russischen Auslandskirche auf ihrer Webseite.

Gemeinsam mit ihm dienten Erzpriester Quentin de Castelbajac und Diakon Murman-Gabriel Gigauri der örtlichen Gemeinde sowie Geistliche und Mönche aus dem rumänischen Patriarchat, der Diözese Korsun und der Erzdiözese von Paris. Die Feier fand in der neuen Kirche der Gemeinde statt.

In einer kurzen Ansprache zeigte sich Bischof Irenei erfreut über seine Rückkehr nach Lyon, nachdem ein geplanter Besuch im Vorjahr nicht stattfinden konnte. Er erinnerte daran, dass in der Stadt zahlreiche Märtyrer für Christus gelebt hätten, darunter auch sein himmlischer Patron, der vor rund 1850 Jahren Bischof von Lyon gewesen sei.

Der Gottesdienst wurde vom Gemeindechor gestaltet. Viele Gläubige der Gemeinde sowie Besucher aus umliegenden Regionen und verschiedenen orthodoxen Jurisdiktionen nahmen daran teil und empfingen die Salbung mit geweihtem Öl zur Heilung von Seele und Leib sowie zur Vergebung der Sünden.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Klosterbruderschaft auf Schloss Seyfriedsberg Werkstätten einrichtete und den Ausbau des künftigen Klosterstandorts weiter vorantreibt.

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