Vorschlag zur Beschränkung des Baus von Moscheen im EU-Parlament eingebracht

Ein Muslime verrichtet das Gebet. Foto: offene Quellen

Am 3. März 2026 hat Charlie Weimers, Abgeordneter des Europäischen Parlaments für die schwedische Partei „Schwedendemokraten“, eine Initiative zur Beschränkung des Baus neuer Moscheen in EU-Ländern vorgelegt und dies mit der Notwendigkeit begründet, Radikalisierung und Extremismus entgegenzuwirken. Darüber berichtet European Conservative.

Der Politiker erklärte, dass der Ausbau des Netzwerks von Moscheen und damit verbundenen islamischen Zentren auf nationaler, regionaler und europäischer Ebene aktiver bekämpft werden sollte. Seinen Worten zufolge seien solche Einrichtungen in einigen Fällen zu Plattformen für die Verbreitung radikaler Ideen und die Anwerbung von Anhängern extremistischer Organisationen geworden.

Des Weiteren wies Weimers darauf hin, dass die Behörden in einigen EU-Ländern bereits Moscheen und islamische Zentren geschlossen hätten, nachdem Informationen über deren Nutzung zur Radikalisierung, Finanzierung von Terrorismus oder Rekrutierung von Kämpfern bekannt geworden waren. Diese Beispiele zeugen nach Ansicht des Politikers von der Notwendigkeit einer strengeren Kontrolle.

Im Rahmen seiner Initiative sammelte der Abgeordnete Unterschriften von 37 Politikern aus 17 EU-Staaten, darunter Vertreter aus Dänemark, Estland, Deutschland und Italien. Eine Reihe europäischer rechter Politiker unterstützte den Vorschlag und argumentierte, dass das Wachstum islamischer Organisationen in Europa die kulturelle und gesellschaftliche Situation in den Ländern der Union beeinflusse.

Beobachter weisen jedoch darauf hin, dass die Chancen für eine Verabschiedung solcher Beschränkungen im Europäischen Parlament bislang gering sind. Selbst weniger weitreichende Initiativen zur Einstellung der Finanzierung von Strukturen, die im Verdacht stehen, Verbindungen zu radikalen islamischen Organisationen zu unterhalten, fanden bisher keine breite Unterstützung unter europäischen Politikern.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass eine katholische Menschenrechtsorganisation davor gewarnt hatte, dass eine neue Eskalation des Konflikts die christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten an den Rand des Aussterbens bringen könnte.

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