Christliche Serie „Die Auserwählten“ stellt Weltrekord in Übersetzungen auf

Standbild aus der Serie „The Chosen“. Foto: collider.com

Die Serie „Die Auserwählten“ (The Chosen), die vom Leben Jesu Christi und seiner Jünger erzählt, hat ihren eigenen Guinness-Weltrekord gebrochen und ist nun die am häufigsten übersetzte Serie aller Zeiten. Diese vom Evangelium inspirierte Serie ist nun in 125 Sprachen verfügbar. Dies berichtet premierchristian.

Die christliche Serie, die die Geschichte des Erlösers aus der Sicht seiner Jünger erzählt, wurde dank ihrer fünften Staffel, die in 125 Sprachen übersetzt wurde, zum Guinness-Weltrekordhalter. Das Projekt läuft seit 2017 und wird von der gemeinnützigen Organisation Come and See umgesetzt. Der Produzent Dallas Jenkins entschied sich für ein Crowdfunding-Modell, bei dem die Zuschauer die Produktion direkt finanzieren können.

Die Macher betonen, dass das Ziel des Projekts darin besteht, die Botschaft des Evangeliums so vielen Menschen wie möglich auf der ganzen Welt zu vermitteln. Bisher war die Serie in 86 Sprachen verfügbar, die neue Staffel wurde in mehr als 50 Sprachen untertitelt und in 36 Sprachen synchronisiert. Bis zum Ende der Saga sollen 600 Sprachversionen erreicht werden.

Zum Vergleich: Netflix bietet seine Programme in 45 Sprachen an.

„Das ist eine riesige Aufgabe“, sagte Dr. Wendy Lord, Vizepräsidentin für Content-Lokalisierung, in einem Interview mit Premier Christian News. „Wie bei jeder anderen Hollywood-Serie überprüfen unsere Studios und Übersetzungsteams zunächst das Drehbuch. Aber dann geht es ganz anders weiter. Anschließend überprüft ein Pastor oder Theologe die Übersetzung, um sicherzustellen, dass sie mit der Bibel übereinstimmt. Danach gehen die Schauspieler ins Studio, nehmen die Folgen auf, und es wird eine zweite theologische Überprüfung durchgeführt, für den Fall, dass jemand vom Drehbuch abgewichen ist.“

„Unsere Hauptaufgabe ist es, sicherzustellen, dass der Film so genau wie möglich der tatsächlichen Geschichte entspricht“, betonte sie.

Die Organisation Come and See erklärte, dass die Übersetzungen der Serie sie zu einem wichtigen „Instrument für Aufklärungsarbeit“ gemacht hätten.

Wie die UOJ berichtete, begann Mel Gibson Dreharbeiten am Film „Auferstehung“.

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