Triumph der Orthodoxie in Münchner Kathedrale gefeiert
Metropolit Mark zelebrierte die Festliturgie in München. Foto: Diözese
Am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit, dem 1. März, hat der russisch-orthodoxe Metropolit Mark in der Kathedrale der Heiligen Neumärtyrer und Bekenner Russlands und des heiligen Nikolaus in München die Göttliche Liturgie zelebriert. Im Anschluss wurde der feierliche Ritus der Orthodoxie begangen, wie die Diözese der russischen Auslandskirche auf ihrem Telegram-Kanal berichtete.
Der erste Fastensonntag ist in der orthodoxen Kirche als „Fest der Orthodoxie“ bekannt. Er erinnert an die Wiederherstellung der Ikonenverehrung im Jahr 843 und gilt als sichtbares Zeichen des Sieges des rechten Glaubens über Irrlehren. Das Fest betont die bleibende Bedeutung dieses Bekenntnisses für das kirchliche Leben der Gegenwart. Orthodoxie ist demnach nicht nur die Bewahrung der reinen Lehre, sondern gelebter Glaube, der sich in Gebet, Buße und Treue zur kirchlichen Tradition bewähre.
Nach der Liturgie wurde der traditionelle Ritus der Orthodoxie vollzogen. Dabei wurden die historischen Bekenntnistexte verlesen, die Rechtgläubigkeit der Kirche feierlich bekräftigt und für die Verteidiger des Glaubens gebetet. Viele Gemeindemitglieder nahmen an der Zeremonie teil – ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit der Überlieferung der Kirche.
Die Feier in der Münchner Kathedrale der Russischen Auslandskirche unterstrich die geistliche Bedeutung des Beginns der Fastenzeit. Das Fest der Orthodoxie bildet alljährlich einen markanten Auftakt der österlichen Vorbereitungszeit und ruft die Gläubigen zur Standhaftigkeit im Glauben und zur Erneuerung des geistlichen Lebens auf.
Die UOJ berichtete zuvor über das 20. Panorthodoxe Chortreffen orthodoxer Gemeinden in München.
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