20. Panorthodoxes Chortreffen in München vereinte zehn Gemeinden
Zehn orthodoxe Chöre aus München gestalteten die 20. Ausgabe des panorthodoxen Treffens am Sonntag der Orthodoxie gemeinsam.
Am Sonntag der Orthodoxie, dem 1. März 2026, ist in München das 20. Panorthodoxe Treffen der in der bayerischen Landeshauptstadt ansässigen Chöre begangen worden. Organisiert wurde die Jubiläumsausgabe von den griechischen und antiochischen Gemeinden in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Orthodoxe Theologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, die das Format vor zwei Jahrzehnten ins Leben gerufen hatte. Über die Veranstaltung berichtete die rumänisch-orthodoxe Metropolie auf ihrer Webseite.
Seit 2005 findet das Treffen auf Initiative von Professoren der Fakultät regelmäßig am Sonntag der Orthodoxie statt. Wegen der Corona-Pandemie musste die 20. Auflage verschoben werden und konnte erst in diesem Jahr nachgeholt werden. Insgesamt nahmen zehn orthodoxe Chöre unterschiedlicher Jurisdiktionen aus München teil und gestalteten ein vielfältiges geistliches Programm, das überwiegend von Gesängen der Fastenzeit geprägt war.
Ein besonderer Moment war der gemeinsame Auftritt des Chors der serbischen Gemeinde mit einem russischen Kinderchor. Zum Abschluss sangen alle Anwesenden traditionsgemäß gemeinsam den Akathistos-Hymnus in griechischer Sprache. Zahlreiche Gläubige verfolgten die Darbietungen und erlebten die musikalische und liturgische Vielfalt der Orthodoxie in München.
Zu den Ehrengästen zählten Metropolit Mark von der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland, Bischof Hiob, Geistliche aller in München vertretenen orthodoxen Kirchen, Professoren der Fakultät für Orthodoxe Theologie sowie Vertreter anderer christlicher Kirchen. Auch Delegationen der Rumänisch-Orthodoxen Kirche mit Erzpriester Dr. Alexandru Nan, Prof. Dr. Theodor Damian und Pater Nicolae Canciu nahmen an dem Treffen teil.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die russisch-orthodoxe Gemeinde des Heiligen Johannes von Kronstadt in Hamburg einen neuen Videobeitrag aus der Reihe „Frag den Priester“ veröffentlicht hat.
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