Patriarch Daniil rief zu Demut und Umkehr in der Fastenzeit auf

Patriarch Daniil während der Liturgie. Foto: Patriarchat

Patriarch Daniil während der Liturgie. Foto: Patriarchat

Am ersten Mittwoch (25. Februar 2026) der Großen Fastenzeit hat der bulgarische Patriarch Daniil in der Sofioter Metropolitankathedrale „St. Nedelya“ die Liturgie der vorgeweihten Gaben zelebriert. Im Mittelpunkt stand eine eindringliche Predigt, in der er die Gläubigen zu Demut, Fasten und einer vertieften Verbindung mit Christus aufrief. Das Patriarchat berichtete darüber auf seiner Webseite.

In seiner Ansprache betonte Patriarch Daniil, dass die Fastenzeit eine besondere Zeit der Gnade sei, in der der Mensch durch Buße, Gebet und Verzicht seine Beziehung zu Gott erneuern könne. Demut, Almosengeben und die ehrliche Betrachtung eigener Sünden seien zentrale Wege, um das göttliche Ebenbild im Menschen neu zu verwirklichen. Schrittweise reinige Gottes Gnade das Herz und zeige den wahren Weg des christlichen Lebens.

Zugleich warnte der Patriarch davor, den Glauben losgelöst von der Kirche zu leben. Wer meine, ohne die Gemeinschaft mit Christus und seinem Leib auszukommen, entferne sich selbst von der Quelle des Lebens. Mit Verweis auf biblische Worte erinnerte der Patriarch daran, dass alles letztlich in Christus verwandelt werde und der Mensch zur Vereinigung mit ihm berufen sei.

Abschließend ermutigte er die Gläubigen, die Fastenzeit als Chance zur inneren Erneuerung zu begreifen. Der bewusste Verzicht und ein Leben in Aufrichtigkeit könnten zu echter Freude und geistlicher Stärkung führen. Die Zeit der Umkehr helfe, Illusionen abzulegen und das Leben neu auf Gott auszurichten, sagte der Patriarch und spendete den Anwesenden seinen Segen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass ein orthodoxes Kloster aus der Herzegowina drei Goldmedaillen für sein Olivenöl erhielt.

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