Große Reliquienverehrung zu Ehren des heiligen Franziskus in Assisi begonnen

Basilika San Francesco in Assisi. Foto: kathpress

Basilika San Francesco in Assisi. Foto: kathpress

In der Basilika San Francesco in Assisi hat die erstmalige öffentliche Verehrung der Gebeine des heiligen Franziskus begonnen. In einem festlichen Gottesdienst wurden die Reliquien aus der Gruft zum Hauptaltar gebracht, wo sie bis zum 22. März für die Gläubigen ausgestellt bleiben. Etwa 400.000 Pilger aus aller Welt haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Darüber berichtete Kathpress.

Der Anlass der Feierlichkeiten ist der 800. Todestag des heiligen Franziskus, der für seine Lebensweise in Armut und Demut sowie sein friedensstiftendes Wirken weltweit verehrt wird. In der Predigt hob Kardinal Ángel Fernández Artime hervor, dass die Reliquien weit mehr als ein bloßes historisches Zeugnis darstellten. Sie seien vielmehr ein geistlicher Ruf, sich auf das Wesentliche des Glaubens zu besinnen und das Evangelium entschieden in die Tat umzusetzen.

Die öffentliche Verehrung der Gebeine soll den Gläubigen Impulse zur inneren Erneuerung geben und die fortwährende Bedeutung des franziskanischen Lebensentwurfs vor Augen führen. Für die nächsten Wochen wird ein reger Pilgerandrang erwartet, der im Laufe des Jubiläumsjahres weiter zunehmen dürfte. Auch Papst Leo XIV. hat einen Besuch in Assisi in Aussicht gestellt.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass eine massive Abwanderung die christliche Präsenz in Syrien schwächte.

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