Metropolit Isaak berichtete über Ikonenmalseminar im Kloster Dollendorf

Teilnehmer des Ikonenmalseminars im Kloster Dollendorf arbeiteten mehrere Tage lang an eigenen Ikonen und verbanden künstlerische Praxis mit klösterlichem Gebetsleben.

Teilnehmer des Ikonenmalseminars im Kloster Dollendorf arbeiteten mehrere Tage lang an eigenen Ikonen und verbanden künstlerische Praxis mit klösterlichem Gebetsleben.

Der antiochenisch-orthodoxe Metropolit Isaak hat auf ein Ikonenmalseminar im Kloster Dollendorf zurückgeblickt. Rund zwei Dutzend Teilnehmer aus Gemeinden der Antiochenisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland und Mitteleuropa nahmen Mitte Februar an dem intensiven Kurs teil, der geistliches Leben und künstlerische Ausbildung miteinander verband. Darüber berichtete der Geistliche in einem am 21. Februar 2026 veröffentlichten Videobeitrag auf dem YouTube-Kanal der Metropolie.

Vom 13. bis 17. Februar versammelten sich 24 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter von acht bis 50 Jahren im antiochenischen Kloster „Herrin von Antiochien“ Dollendorf bei Blankenheim (Nordrhein-Westfalen). Geleitet wurde das Seminar von Ikonenmaler Stavros Tsakidis, der auch die Kirche des Heiligen Dimitrios in Köln ausgemalt hat, zusammen mit seiner Frau Nina.

Nach Angaben des Metropoliten verbrachten die Teilnehmer täglich bis zu zwölf Stunden mit praktischen Übungen und Gebet. Die Treffen fanden überwiegend im Zentrum des Patriarchen Ignatius IV. statt und wurden durch gemeinsame Gottesdienste im Rahmen des Klosterlebens begleitet.

Viele Teilnehmer konnten am Ende selbst gemalte Ikonen mit nach Hause nehmen. Metropolit Isaak betonte, dass die Ausbildung langfristig dazu beitragen solle, die Kirchen der Diözese mit neuen Ikonen zu schmücken und künstlerisch engagierte Gläubige zu fördern.

Zum Abschluss überließ Ikonenmaler Stavros Tsakidis dem Kloster seine während des Seminars geschriebene Ikone „Christus, der Bräutigam“ als bleibendes Andenken. Weitere Seminare seien geplant, da nicht alle Interessenten berücksichtigt werden konnten.



Die UOJ berichtete zuvor, dass in Italien Abt Matteo Ferrari vor Netflix-Streaming und Social Media im Kloster warnte.

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