Anschlag auf Kirche in Damaskus forderte zahlreiche Todesopfer
Eine zerstörte syrische Kirche. Foto: Vatican News
Bei einem Angriff auf eine Kirche in der syrischen Hauptstadt Damaskus kamen nach Angaben von Rettungskräften mindestens 15 Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Die Detonation ereignete sich in der Mar-Elias-Kirche und traf Gläubige, die sich zum Zeitpunkt der Explosion im Gotteshaus oder auf dem Vorplatz aufhielten. Darüber berichtete MSN.
Laut Aussagen von Zeugen soll sich der Angreifer unweit der Kirche selbst in die Luft gesprengt haben. Die genauen Umstände des Anschlags sind weiterhin unklar, während Sicherheitskräfte und Rettungsdienste unmittelbar nach der Explosion im Einsatz waren. Die Tat lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf die anhaltende Bedrohung von Glaubensgemeinschaften und zivilen Einrichtungen in Teilen Syriens.
Das Attentat geschieht vor dem Hintergrund anhaltender Unsicherheit in Syrien. Zwar konnte das Militär Erfolge gegen extremistische Gruppierungen verzeichnen, doch sind terroristische Netzwerke nach wie vor präsent und gefährden die Zivilbevölkerung, besonders Angehörige religiöser Gemeinschaften.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ein schwerer Unfall einen Karnevalsumzug in Mönchengladbach überschattete.
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