Bischofssynode der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland tagte online

Sitz der Synode in New York City: Metropolit Nikolaj informierte in einer Online-Konferenz über aktuelle Entwicklungen. Foto: Wikipedia

Unter dem Vorsitz von Metropolit Nikolaj von Ostamerika und New York hat die Bischofssynode der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) am 17. Februar 2026 eine Sitzung per Videokonferenz abgehalten. Neben aktuellen Berichten standen kirchliche Auszeichnungen und die Vorbereitung einer Bischofskonferenz im Mittelpunkt, wie die Synode auf ihrer Webseite berichtete.

An der Sitzung nahmen mehrere Hierarchen der Auslandskirche teil, darunter Metropolit Mark von Berlin und Deutschland sowie Erzbischöfe und Bischöfe aus Nordamerika und Europa. Nach Gebet und Annahme der Tagesordnung eröffnete der Ersthierarch die Beratungen mit einem Überblick über seine jüngsten Dienste und Reisen.

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Metropolit Nikolaj berichtete insbesondere über die Bischofsweihen von Spyridon von Toronto und Michael von Boston, die im Dreifaltigkeitskloster in Jordanville im Zusammenhang mit den Festen Theophanie und Begegnung des Herrn stattfanden. Zudem wurden weitere Entwicklungen im kirchlichen Leben erörtert.

Bischof Irenäus informierte als Sekretär für interorthodoxe Beziehungen über aktuelle Ereignisse in der orthodoxen Welt. Bischof Hiob von Stuttgart stellte den Stand der Vorbereitungen für die geplante Bischofskonferenz vor, die vom 29. April bis 5. Mai in München stattfinden soll.

Zum Abschluss behandelte die Synode Petitionen für kirchliche Auszeichnungen. Metropolit Nikolaj bat die Teilnehmer um Verzeihung, wünschte eine gesegnete Fastenzeit und ein frohes Osterfest. Die Bischöfe gratulierten ihm zudem zu seinem jüngsten Namenstag und erwiesen ihm die traditionelle Ehrung „auf viele Jahre“.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Italien Abt Matteo Ferrari vor Netflix-Streaming und Social Media im Kloster warnte.

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