Usyk: Das, was die Behörden mit der UOK machen, spaltet das Volk

Alexander Usyk und Metropolit Onufrij. Foto: Pressedienst der UOK

Alexander Usyk und Metropolit Onufrij. Foto: Pressedienst der UOK

Boxweltmeister Alexander Usyk kritisierte scharf die Politik der ukrainischen Behören in Bezug auf den Umgang mit der Kirche in einem Gespräch mit zwei Komödianten, die im Namen des polnischen Präsidenten Karol Nawrocki auftraten, und erklärte, dass die Verfolgung der UOK die Gesellschaft spalte.

„Ich bin selber orthodox. In Polen gibt es sowohl die orthodoxe als auch die katholische Kirche, und das ist dort kein Problem. Wir beten in unseren eigenen Kirchen, aber keiner gibt der einen Kirche keine Rechte mehr, der anderen noch weniger. Das, was in der Ukraine vor sich geht ist ein Schlag gegen unser Volk. Man darf die Menschen nicht spalten“, sagte der Boxer.

Usyk betonte, dass das Problem der religiösen Spaltung Teil einer größere Politik sei, die die Ukrainer gegeneinander aufhetzt.

„Wir selbst trennen unser Volk in zwei Lager. Das ist ein enormes Problem. Belästigen Sie Leute nicht. Wir sollten zusammenarbeiten und nicht uns spalten“, fügte er hinzu.

Auf die Frage der Komödianten, ob Usyk bereit sei, der nächste Präsident zu werden, antwortete er bestätigend: „Gibt mir Gott die Chance, schickt mir Gott ein Zeichen, werde ich für das Wohl meines Landes einsetzen.“

Zuvor berichtete die UOJ, dass laut Bondarenko Selenskyj die Verfolgung der UOK vor den USA verantworten müsse.

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