Erste bischöfliche Liturgie der mazedonisch-orthodoxen Mission Fulda gefeiert

Metropolit Pimen von Europa feiert die erste bischöfliche Liturgie der neu gegründeten mazedonisch-orthodoxen Gemeinde in Fulda. Foto: Gemeinde

Mit einer feierlichen bischöflichen Göttlichen Liturgie hat die neu gegründete mazedonisch-orthodoxe Gemeinde „Drei Heilige Hierarchen“ in Fulda einen historischen Meilenstein begangen. Metropolit Pimen von Europa leitete am 15. Februar 2026 die Liturgie zum Fest der Begegnung des Herrn im Beisein zahlreicher Geistlicher und Gläubiger. Darüber berichtete die europäische Eparchie auf ihrer Facebook-Seite.

In seiner Predigt hob Metropolit Pimen die geistliche Bedeutung des Festes hervor, das als Begegnung zwischen Altem und Neuem Testament sowie zwischen Mensch und Gott verstanden werde. Zugleich rief er die Gläubigen dazu auf, Christus mit Reinheit, Glauben und Liebe in ihr Herz aufzunehmen und die Einheit der Kirche besonders in der Diaspora zu bewahren.

Viele Teilnehmer empfingen die Heilige Kommunion und unterstrichen damit ihre Verbundenheit mit der Mazedonischen Orthodoxen Kirche. Die Diözese betonte die Bedeutung der neuen Mission als geistliches Zentrum für Gebet, liturgisches Leben und die Pflege der mazedonischen Tradition in Deutschland.

Mit der Gründung der Gemeinde wächst die Zahl der mazedonisch-orthodoxen Gemeinschaften in Deutschland auf 15. Nach dem Gottesdienst folgten ein gemeinsames Fest und ein Kulturprogramm, das die Freude über den Neubeginn und die Gemeinschaft der Gläubigen zum Ausdruck brachte.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Daniel Schärer in Zürich predigte: „Es gibt beim Jüngsten Gericht nur eine einzige Frage: Hast du geliebt?“

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