Bischof Irinej betonte geistliche Verbundenheit und Verantwortung der Diaspora

Bischof Irinej von Washington–New York und Ostamerika bei der Feier des serbischen Staatsgründungstags in der Residenz des Botschafters in Washington. Foto: Diözese

Am Staatsgründungstag der Republik Serbien, dem 16. Februar 2026,  wurde in Washington D.C. ein festlicher Empfang ausgerichtet, der politische Vertreter, Diplomaten und die serbische Diaspora zusammenführte. Bischof Irinej von Washington–New York und Ostamerika repräsentierte die serbisch-orthodoxe Kirche und unterstrich mit seiner Teilnahme den Dreiklang von Volk, Staat und Kirche, wie die serbisch-orthodoxe Diözese von Ostamerika auf ihrer Webseite berichtete.

In der Residenz des serbischen Botschafters Dragan Šutanovac versammelten sich zahlreiche Gäste aus Politik, Militär und Kirche, um das Sretenje-Fest als Symbol der serbischen Staatlichkeit zu begehen. Neben Mitgliedern des US-Kongresses und Vertretern der Regierung prägte vor allem die Präsenz von Bischof Irinej die Veranstaltung, der als geistlicher Hirte der serbischen Gemeinden in Nordamerika die religiöse Dimension des Nationalfeiertags hervorhob.

Der Empfang verband diplomatische Botschaften mit kirchlicher Tradition. Bischof Irinej  und die ihn begleitenden Kleriker erinnerten durch ihre Teilnahme daran, dass Sretenje nicht nur ein politisches, sondern auch ein geistliches Gedächtnis ist. In der Begegnung von Kirche und Staat wurde die Verantwortung der Diaspora betont, Glauben, kulturelle Identität und gesellschaftliches Engagement miteinander zu verbinden.

Botschafter Šutanovac würdigte Sretenje als Zeichen der serbischen Staatlichkeit und als Gelegenheit, die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten weiter zu vertiefen. Auch der US-Kongressabgeordnete Pat Harrigan verwies auf das Potenzial einer engeren Zusammenarbeit, etwa in Wirtschaft, Technologie und Sicherheit. Die Anwesenheit hochrangiger Vertreter der US-Regierung, darunter Daniel J. Lawton, unterstrich die wachsende Bedeutung des politischen Dialogs zwischen Belgrad und Washington.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Kronprinz Philip das Tryphon-Fest mit einem Segen für die neue Weinbausaison beging.

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