Bischof Andrej auf Pilgerreise zu den Heiligtümern von Kosovo und Metochien
Bischof Andrej (Mitte links) mit dem Klerus der Schweizer Diözese beim Empfang im Kloster Gračanica durch Metropolit Teodosije (Mitte rechts).
Am Montag, dem 16. Februar 2026, begann Bischof Andrej (Ćilerdžić) von der serbisch-orthodoxen Diözese der Schweiz, Italiens und Maltas gemeinsam mit seinem Klerus eine traditionelle Pilgerreise zu den Heiligtümern von Kosovo und Metochien. Die Delegation wurde am Flughafen Pristina von Metropolit Teodosije von Raška und Prizren empfangen, wie der Bischof auf seiner Facebook-Seite berichtete.
Nach der Ankunft im Kloster Gračanica fand ein feierlicher Empfang mit Lobgesang statt. Metropolit Teodosije begrüßte die Gäste und brachte seine brüderliche Freude über die Begegnung zum Ausdruck, während Bischof Andrej in seiner Ansprache die geistliche Bedeutung solcher Pilgerfahrten sowie die lebendige Verbindung zu den Wallfahrtsorten der Mutterkirche hervorhob.
Die Reise ist Teil einer langjährigen Tradition der Schweizer Diözese, bei der der Bischof gemeinsam mit seinen Priestern jährlich eine Diözese der Serbisch-Orthodoxen Kirche besucht. Neben gemeinsamen Gottesdiensten bietet die Pilgerfahrt Raum für Gebet, Beichte der Geistlichen vor Beginn der Großen Fastenzeit sowie für den Austausch über pastorale Herausforderungen in unterschiedlichen Ländern.
In den kommenden Tagen sind Besuche bedeutender Heiligtümer geplant, darunter die Klöster Visoki Dečani, Draganac und Zočište, das Patriarchatskloster von Peć, Velika Hoča, Orahovac sowie das Priesterseminar in Prizren und das Kloster der Heiligen Erzengel. Die Begegnungen sollen die brüderlichen Beziehungen zwischen der Diözese Schweiz und der Diözese Raška-Prizren vertiefen.
Die Pilgerreise steht im Zeichen des gemeinsamen Gebets, der kirchlichen Einheit und der brüderlichen Liebe und unterstreicht die historische und geistliche Bedeutung der heiligen Stätten von Kosovo und Metochien für das serbisch-orthodoxe Leben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die antiochenisch-orthodoxe Metropolie am 22. Februar 2026 eine Online-Katechese startet.
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